Garrel Die Sozialstation Garrel-Bösel der Caritas wird in den eigenen Räumen an der Hauptstraße 100 eine Tagespflege anbieten. Über die Details der Planungen, über die die NWZ  bereits berichtete hatte, informierten am Mittwoch Geschäftsführer Franz-Josef Ferneding und Pflegedienstleiterin Elisabeth Looschen.

Die Sozialstation habe das komplette Gebäude erworben. In die leergewordenen Büroräume im rechten Teil des rund 300 Quadratmeter großen Gebäudes wird die Sozialstation einziehen. Die bislang genutzten Räume werden für die Tagespflege umgebaut, sagte Ferneding.

48 Mitarbeiter versorgen 230 Patienten

Die Sozialstation ist seit 2009 an der Hauptstraße 100 untergebracht. Sie war 1976 gegründet worden. Derzeit 48 Mitarbeiter versorgen insgesamt rund 230 Patienten in den Gemeinden Garrel und Bösel. 20 Fahrzeuge stehen ihnen dafür zur Verfügung. Angestellt sind examinierte Kranken- und Altenpflegerinnen, Hauswirtschafterinnen und Pflegehelferinnen. Regelmäßig bilden sich die Mitarbeiter fort.

Eine Ethik-Gruppe aus Mitarbeitern der Sozialstation trifft sich regelmäßig, um über das weitere Vorgehen bei bestimmten Krankheitsbildern von Patienten zu beraten. Dabei geht es darum, den mutmaßlichen Willen des Patienten zu berücksichtigen. Auch Angehörige können sich an dieser Gruppe beteiligen.

Im ersten Schritt sollen acht bis zehn Plätze angeboten werden. Bis zu 14 Plätze seien möglich. Ferneding zeigte sich optimistisch, bis zu den Sommerferien mit dem Angebot starten zu können. Geöffnet sein soll die Tagespflege werktags täglich von 8 bis 17 Uhr. Ziel sei es, pflegende Angehörigen zu entlasten und ihnen Freiräume zu gewähren, sagte Elisabeth Looschen. Die Patienten könnten auch in der Zeit gebracht werden, in der Angehörige arbeiten gehen.

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Neben dem Frühstück, Mittag- und Abendessen würden die Menschen medizinisch-pflegerisch betreut. Zeitung lesen, Gymnastik, musizieren und singen, Gedächtnistraining oder auch gemeinsam kochen – all das seien Ideen, die in der Tagespflege umgesetzt werden könnten. Die Patienten sollen an festen Tagen die Tagespflege besuchen, die vorher angekündigt werden. Finanziert wird das Angebot zum Teil über die Pflegekasse.

Für das Angebot wird sich die Sozialstation personell verstärken. Interessierte hätten sich schon gemeldet, so Elisabeth Looschen.

Reiner Kramer stv. Redaktionsleitung Cloppenburg/Friesoythe / Redaktion Münsterland
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