Kellerhöhe Eine Verlegung der Stromtrassen aus dem Zentrum der Ortschaft Kellerhöhe/Hoheging/Bürgermoor (HoKeBü) im Zuge der Erweiterung der Netze zum Stromtransport in Richtung Süden scheint möglich, die Verlegung der Umspann- und Konverterstation aus dem Raum Cloppenburg an einen gänzlich anderen Ort nicht. Das sind zwei Ergebnisse einer Besprechung, zu der die Dorfgemeinschaft HoKeBü am Montag in Meyers Landhaus eingeladen hatte. Zuvor hatte deren Vorsitzender Rolf Frilling die Gäste durch die Siedlung rund um die Pater-Titus-Straße geführt, deren Häuser direkt unter den Hochspannungsleitungen liegen.

Unter den Besuchern waren Franz-Josef Sickelmann und Bernhard Heidrich, Leiter beziehungsweise Experte des Amts für regionale Landesentwicklung Weser-Ems in Oldenburg. Sie berichteten über den neuesten Stand der Pläne von Tennet. Tennet ist beauftragt mit dem Ausbau der Stromtrassen. Nach ihren Ausführungen steht noch nichts endgültig fest bis auf den Startpunkt Conneforde, die Umschaltstation im Raum Cloppenburg und das Ende dieser Trasse in Merzen (Landkreis Osnabrück). Auf dem Weg von Conneforde nach Merzen gelte es, die Trasse so zu verlegen, dass die Versorgungssicherheit, die Wirtschaftlichkeit und die Umweltverträglichkeit gewährleistet wird. Nach den neuesten Hoffnungen wird abschnittsweise eine Erdverkabelung möglich sein. Dies dürfte – die Zustimmung des Bundestages vorausgesetzt – vor allem dort in Frage kommen, wo die Mindestabstände zur Bebauung nicht eingehalten werden. Sie betragen 400 Meter bei geschlossener Bebauung und 200 Meter im Außenbereich, wobei letztere durchaus flexibel gehandhabt werden könnten, so Heidrich.

Bei der Versammlung dabei waren auch die CDU-Landtagsabgeordneten Karl-Heinz Bley (Garrel) und Clemens gr. Macke (Essen). Sie versprachen der Dorfgemeinschaft und den Bürgermeistern Dr. Wolfgang Wiese (Kellerhöhe), Andreas Bartels (Bürgermoor) und Michael Fischer (Hoheging) ihre Unterstützung. Ein entscheidender Punkt bei der Trassierung dürfte die Frage sein, ab wann es sich um eine Ertüchtigung oder einen Neubau der Trasse geht. Hier müsse Rechtssicherheit her, forderten alle Experten. Sollte die neue Trasse um HoKeBü herumgeführt werden, könnte auch die 110 -KV-Leitung aus dem Dorf verschwinden.

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Peter Linkert Redaktionsleitung Cloppenburg / Redaktion Münsterland
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