CLOPPENBURG Das Recht der Kinder auf Meinungsäußerung und auf Mitgestaltung ihrer Lebensumwelt hat der Kinderschutzbund Cloppenburg am Sonnabend mit einer Ideenwerkstatt zur Neugestaltung der Fußgängerzone „Lange Straße“ unterstützt. Anlass war der Weltkindertag an diesem Montag.

„Wir vom Kinderschutzbund haben bereits einige inhaltliche Planungsanregungen gegeben und möchten den Kindern heute ermöglichen, ihre eigenen Interessen zu vertreten und weitere Anregungen zu geben“, betonte Dr. Irmtraud Kannen, Vorsitzende des Kinderschutzbundes Cloppenburg. Die acht teilnehmenden Kinder – sieben Mädchen und ein Junge im Alter von zehn und elf Jahren – waren sofort mit Feuereifer bei der Sache.

Schon im ersten stummen „Schreibgespräch“ trugen sie bereits zahlreiche Ideen zur Verschönerung der Innenstadt zusammen. Anschließend zogen die jungen Stadtplaner – ausgestattet mit Fotoapparat und Schreibutensilien – in kleinen Gruppen durch die Innenstadt. Jede Gruppe konzentrierte sich dabei auf einen bestimmten Platz, einen Straßenabschnitt oder eine Passage und fotografierte dort die städtebaulichen Vorzüge und Nachteile und befragte Passanten zu derer Meinung.

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Bei der anschließenden gemeinsamen Analyse ihrer Beobachtungen stellte sich heraus, dass sich die Kinder vor allem über die zahlreichen Zigarettenkippen und den achtlos weggeworfenen Müll ärgerten. Außerdem wünschen sie sich eine farbenfroher, kinderfreundlicher und abwechslungsreicher gestaltete Innenstadt. So standen Wasserspiele, Spielgeräte und eine schönere Beleuchtung ebenfalls ganz oben auf ihrer Wunschliste.

Dr. Irmtraud Kannen und Hans-Jürgen Koopmann, Planungsamtsmitarbeiter der Stadt Cloppenburg, freuten sich über die zahlreichen konstruktiven Ideen und lobten die aufwendig gestalteten Modelle und Plakate der Kinder. Zusätzlich erinnerte Koopmann daran, dass die Stadt Cloppenburg einen Ideenwettbewerb im Internet gestartet habe.

Auch Bürgermeister Dr. Wolfgang Wiese, dem zum Abschluss die Modelle präsentiert wurden, war sichtlich angetan von der Ideenvielfalt sowie den kreativen und detaillierten Entwürfen und versprach, die Modelle bei einer der nächsten Ratssitzungen zu präsentieren.

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