Elisabethfehn Im Rahmen seiner bundesweit beachteten Gründungstour „Der Nabu kommt“ kann der Naturschutzbund (Nabu) einen weiteren Erfolg im Oldenburger Land verzeichnen: In der Teestube des Moor- und Fehnmuseums in Elisabethfehn hob der harte Kern am vergangenen Donnerstagabend auf einer Gründungsversammlung die neue Nabu-Ortsgruppe Elisabethfehn aus der Taufe.

Allerdings verlief die Gründung ein wenig holprig. Unter der Leitung von Diplom-Biologin Elisabeth Woesner vom Nabu Oldenburger Land tat sich die Runde bei der Suche nach zwei Sprechern der Gruppe schwer. Zwar versprachen die Gründungsmitglieder, tatkräftig in der neuen Elisabethfehner Ortsgruppe mitzuarbeiten, aber Führungsaufgaben wollte keiner so richtig übernehmen. „Keine Zeit“, „der Mitgliedsbeitrag ist zu hoch“ und „ich bin nicht der richtige Mann dafür“, waren einige der Ablehnungsgründe.

Schließlich konnte die 35-jährige Julia Thoben aus Elisabethfehn als Ansprechpartnerin gewonnen werden. Bei ihrem Engagement für den Naturschutz wird sie von weiteren Aktiven unterstützt, die sich zum Ziel gesetzt haben, über naturschutzrelevante Themen zu informieren, Mitmachaktionen für Kinder anzubieten und noch weitere Blühflächen und Obstbaumwiesen in der Umgebung von Elisabethfehn, Barßel und Ramsloh zu schaffen.

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Geplant ist auch eine Fledermauswanderung auf und um das Gelände des Moor- und Fehnmuseums sowie eine enge Zusammenarbeit mit dem Museum. „Nun müssen wir die neue Ortsgruppe mit Leben füllen und weitere Mitglieder werben“, sagte Thoben.

Naturfreund Johannes Brinkmann aus Ramsloh hat bei sich bereits Schmetterlingsbüsche angelegt. Außerdem beabsichtigt er demnächst eine Blüh- und Fallobstwiese anzulegen. Vor vielen Jahren gab es bereits eine Ortsgruppe in Barßel. Doch die wurde mangels Aktivisten aufgelöst.

Die Nabu-Gruppe ist offen für alle, die sich für den Naturschutz engagieren möchten. Man trifft sich jeweils am ersten Donnerstag im Monat um 19.30 Uhr in der Teestube des Moor- und Fehnmuseums.

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