BARßEL Nur wenige Schüler nutzen derzeit das Angebot eines warmen Mittagessens in der Mensa. Dabei wird sehr auf gesunde Ernährung geachtet.

von daniela Dinstbier BARßEL - Viermal in der Woche kommt der Bus vom Klinik-Catering-Service mittags um halb eins. Dann warten bereits einige Kinder vor der Tür zur Mensa im Schulzentrum Barßel. In einem kleinen, luftdicht verschlossenem Wagen rollt der Fahrer das Essen hinter die Theke. Dort empfängt Hannelore Dänekas die Töpfe und hängt sie in die Vorrichtungen. 83 Grad Celsius warm ist der Hühnereintopf, den es dieses Mal gibt.

Die Temperatur muss Dänekas immer überprüfen. Das will das Gesundheitsamt. Und damit der Eintopf auch noch für die letzten Schüler, die zur Essensausgabe kommen, warm ist, hängen die Töpfe über heißem Wasserdampf.

Einwilligung und Werberichtlinie

Ja, ich möchte den Corona-Update-Newsletter erhalten. Meine E-Mailadresse wird ausschließlich für den Versand des Newsletters verwendet. Ich kann diese Einwilligung jederzeit widerrufen, indem ich mich vom Newsletter abmelde (Hinweise zur Abmeldung sind in jeder E-Mail enthalten). Nähere Informationen zur Verarbeitung meiner Daten finde ich in der Datenschutzerklärung, die ich zur Kenntnis genommen habe.

„Die Kinder sind sehr zufrieden mit der neuen Mensa“, freut sich Dänekas. Nur leider sind es in der vergangenen Zeit immer weniger Kinder gewesen, die das Mittagsangebot der Schule genutzt haben. „Im Schnitt gebe ich 30 bis 40 Essen aus“, sagt die Mitarbeiterin in der Mensa. Dabei haben die Schüler noch bis 7.45 Uhr die Möglichkeit, eine Karte für ein Mittagessen am gleichen Tag beim Schulassistenten zu erwerben. Essensausweise für ein halbes Jahr gibt es dagegen bei der Schulleitung.

Auch der Klinik-Catering-Service ist darum bemüht, den Geschmack der Kinder zu treffen. Deshalb hat Maria Pekeler, Betriebsleiterin, eine Wunschbox aufgestellt. Doch es waren keine erfüllbaren Essenswünsche dabei. „Pizza, Pommes und Hamburger können wir leider nicht anbieten“, erklärt Pekeler.

Dafür gibt es Gemüse, wenn auch „versteckt“, da die Kinder die Gerichte sonst nicht anrühren. „Viele Kinder müssen das Essen erst wieder neu lernen. Sie mögen keinen Salat und kennen nur noch wenige Gemüsesorten“, sagt die Betriebsleiterin. Für sie ist es auch eine ganz neue Erfahrung, für die Schulmensa zu kochen. „Unser Schulverpflegungsteam errechnet die Speiseplänen nach den Plänen der deutschen Gesellschaft für Ernährung.“ So erhalten die Schüler ein ausgewogenes Mittagessen, nach dem sie sich auch noch auf den Nachmittagsunterricht konzentrieren können.

Damit auch Dänakas den Geschmack ihrer Schüler kennt, fragt sie häufig nach, ob sie mit dem Essen zufrieden waren. „Es gibt auch einige Schüler, die häufig nach einem Nachschlag fragen“, sagt die 50-Jährige. Den gibt es aber erst, wenn alle vorbestellten Essen ausgegeben sind und noch etwas übrig ist. Denn der Klinik-Catering-Service liefert genau abgezählte Portionen. Aber die Stimmung in der Mensa sei immer gut. Das hat Dänekas beobachtet. „Häufig sitzen auch Lehrer und Schüler zusammen an einem Tisch und unterhalten sich.“

Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.