Hemmelte Die Hemmelter Landfrauen haben auf einem Fahrradausflug in die nähere Umgebung als Ziel den Hof Meyer-Nutteln ausgesucht. Dort erwartete sie ein breitgefächertes Angebot an Sehenswürdigkeiten.

Vereinsvorsitzende Gisela Moll begrüßte beim Start rund 40 Teilnehmerinnen. Die Fahrt führte über Warnstedt nach Nutteln. Auf dem dortigen Meyerhof erfuhren die Frauen vom Hofbesitzer Georg Meyer-Nutteln Einzelheiten über die Entstehung und Entwicklung der Hofanlage, die vom Urgroßvater des jetzigen Besitzers gegründet wurde. Bestaunt wurde zunächst das unter Denkmalschutz stehende Hauptgebäude mit seinem mächtigen Giebel. Die Fachwerkkonstruktion wurde bereits 1816 errichtet. Im Jahr 1980 standen umfangreiche Sanierungsarbeiten an, die unter fachkundiger Leitung des legendären Zimmerermeisters Klöker aus Sevelten fünf Jahre benötigten.

Weiterhin erfuhren die Landfrauen, dass auf Antrag von Georg Meyer, der neben der Landwirtschaft auch einen Landhandel und ein großes Holzgeschäft unterhielt, 1891 auf seinem Privatgelände und auf eigene Kosten ein Gleisanschluss gebaut wurde. Möglich geworden war die Einrichtung des einzigen Privatbahnhofs der Großherzoglichen Oldenburg Eisenbahn erst nach einem Gespräch während einer Audienz beim damaligen Großherzog in Oldenburg.

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Betrug die Größe der Ländereien zunächst 100 Hektar, kamen nach der Markenteilung noch 350 Hektar hinzu, die großenteils für die Schafhaltung genutzt wurden. Nach dem 2. Weltkrieg wurde das Land verkauft, so dass der Hof gegenwärtig wieder seine ursprüngliche Größe von 100 Hektar umfasst.

Durch gepflegte Anlagen führte der Weg die Landfrauen zum Taxusgarten. Hier zeigten sich die Besucher beeindruckt von 17 kunstvoll geformten Figuren, von denen jeweils eine einen Mann, eine Frau, einen Hahn, ein Huhn und eine Gans symbolisieren. Die Anlage ist von einer etwa 180 Meter langen Taxushecke umgeben, die wiederum von einer rund 500 Meter langen Hainbuchenhecke umfasst wird.

Hausherrin Karin von Erdmann überraschte die Landfrauen danach bei einem Rundgang durch den von ihr betreuten Blumen- und Gemüsegarten. Die Anlage bot einen Wechsel zwischen Gewächsen, deren bunte Vielfalt von Rittersporn, Ringelblumen Lupinen, Stockrosen und Dahlien bis hin zu etwa 300 Rosen reichte. Dazu wachsen Erbsen, Gurken, Salat, Tomaten und weitere Gemüsearten heran. Eine Obstbaumwiese vervollständigt das Bild eines typischen Bauerngartens.

Um viele neue Erkenntnisse und positive Eindrücke reicher verabschiedete sich die Reisegruppe vom Hof Meyer-Nutteln und setzten die Fahrt in Richtung Elsten fort, wo man sich im „Dorfkrug“ an einem Grillbüfett für die Heimfahrt stärkte.

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