EMSTEK Rund 100 Bürgerinnen und Bürger haben sich am Mittwochabend im Emsteker Rathaus über die Pilotphase zur Verkehrsreduzierung in Höltinghausen informiert. Die nötige Fachkompetenz hatte Bürgermeister Michael Fischer (CDU) mitgebracht: Dietrich Janssen und Josef Hublitz vom Planungsbüro NWP (Oldenburg) und Dr. Rainer Schwerdhelm (Ingenieurbüro Schwerdhelm & Tjardes, Schortens) sowie den Vorsitzenden des Fachausschusses Josef Lamping und seinen Bauamtsleiter Theo Eveslage.

Bis Ende 2013 soll durch eine zeitweilige Umwidmung der Kreisstraßen 168 und 178 zu Gemeindestraßen die Kommune Gelegenheit erhalten, in drei Phasen den Lkw-Durchgangsverkehr aus Höltinghausen heraus zu bekommen (die NWZ  berichtete). Janssen stellte die Vorgehensweise der Planer im Zusammenspiel mit Verwaltung, Landkreis, Stadt Cloppenburg, Bürgern und Interessengruppen vor. Er warb um eine breite Akzeptanz, um ein tragfähiges Konzept entwickeln zu können.

Schwerdhelm machte noch einmal deutlich, dass es nicht zu allen drei Phasen – Durchfahrtsverbot für Lkw ab 7,5 Tonnen, Geschwindigkeitsbegrenzung in Höltinghausen auf 30 km/h, Hindernisse auf der Fahrbahn – kommen muss. Ob und wann sie kommen, hänge von den Ergebnissen der einzurichtenden Messstellen ab, die den Verkehr erfassen. Dabei würden das Tempo und die Länge des Fahrzeugs ermittelt. „Kennzeichen werden nicht erfasst“, so der Ingenieur mehrfach.

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Die Messungen laufen jeweils eine Woche über 24 Stunden und werden alle vier bis sechs Wochen wiederholt. Sie sollen Aufschluss geben, ob die eingeleiteten Schritte den Durchgangsverkehr beeinflussen. Gemessen wird an den drei Ausfahrtstraßen Höltinghausens und am Knotenpunkt Bethen. Aus den Reihen der Cloppenburger Besucher kam die Forderung, auch mögliche Schleichwege zu erfassen. Die Messungen beginnen in den nächsten Tagen, um die jetzige Belastung zu ermitteln. Die Pilotphase beginnt erst nach einem erzielten Einvernehmen mit der Stadt Cloppenburg.

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