ALTENOYTHE Auch wenn der Regen das Vergnügen etwas schmälerte: Die Präsentationen zeigten einen interessant historischen Abriss der Erntetechnik.

von Fritz Kreyenschmidt ALTENOYTHE - Der Regen machte einer guten Idee beinahe den Garaus: Der Oldtimer Club Altenoythe hatte auf den Ländereien von Heinz Möller in der Bauerschaft Pirgo am Sonnabend und Sonntag zu einer großen historischen Getreideernte eingeladen. Alles war perfekt organisiert, nur das richtige Erntewetter wollte sich nicht einstellen. Durch den Regen der letzten Tage waren ohnehin keine optimalen Erntevoraussetzungen gegeben, da das Getreide nicht trocken war und sich deshalb nicht optimal mit den alten Maschinen schneiden ließ.

Doch anfangs konnten die Oldtimerfreunde doch noch die technische Entwicklung bei der Getreideernte aufzeigen, ehe Erntehelfer und Zuschauer vor Blitz, Donner und Regen ins Festzelt flüchten mussten.

Einwilligung und Werberichtlinie

Ja, ich möchte den täglichen NWZonline-Newsletter erhalten. Meine E-Mailadresse wird ausschließlich für den Versand des Newsletters verwendet. Ich kann diese Einwilligung jederzeit widerrufen, indem ich mich vom Newsletter abmelde (Hinweise zur Abmeldung sind in jeder E-Mail enthalten). Nähere Informationen zur Verarbeitung meiner Daten finde ich in der Datenschutzerklärung, die ich zur Kenntnis genommen habe.

An ganz frühe Zeiten erinnert wurde beim Roggenmähen mit der Sense und wie die Maat von fleißigen Helfern zu Garben gebunden wurden, die zum Trocknen in Hocken aufgestellt wurden. Ein für die damaligen Menschen gewaltiger Fortschritt war, als in den 20er-Jahren die Mähmaschine und auch die ersten Traktoren Einzug in die Landwirtschaft hielten. Die „Knochenarbeit“ mit der Sense, nur noch von wenigen Oldtimerfreunden beherrscht, entfiel, aber die Anstrengungen des Garbenbindens blieben. Voller Begeisterung waren die Menschen, als in den 50er-Jahren in der hiesigen Region die Selbstbinder zum Ernteeinsatz kamen, erinnerten sich ältere Besucher. Der Fortschritt ging weiter, wie die Oldtimerfreunde zeigten. Mit dem Mähdrescher wurde die Ernte schließlich vollautomatisiert. Mit Mähdreschern aus den 60er-Jahren bis hin zu den heutigen großen Maschinen wurde auch diese Entwicklung aufgezeigt.

Gleichzeitig zur Entwicklung der Erntemaschinen wurden auch die Modernisierung der Traktoren, die anfangs noch mächtig „tuckerten, bollerten, qualmten und nach Öl und Diesel stanken“ wie ein alter Lanz-Bulldog mit 35 PS, Baujahr 1940, in Erinnerung brachte.

Dieter Fennen, Vorsitzender des Altenoyther Oldtimerclubs, betonte: „ Wir wollen auch der Jugend zeigen, wie hart frühere Generationen gearbeitet haben, um den heutigen Lebensstandart zu schaffen.“

Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.