Lastrup „Wir sollten uns an den Blühstreifen, die auch die Gemeinde Lastrup möchte, beteiligen“, forderte Hegeringleiter Bernhard Böckmann bei der jüngsten Mitgliederversammlung. Dazu waren 110 Jäger in den Saal Westerhaus gekommen. Bei der Gehörnbewertung, die Jochen Keimer vorgenommen hatte, erhielt Jürgen Böckmann den Preis für den besten geschossenen Bock. Das Revier Hamstrup wurde als bestes Revier mit der Wanderplakette ausgezeichnet.

Bürgermeister Michael Kramer berichtete, dass inzwischen rund 16 Hektar Blühstreifen angemeldet seien. Die Gemeinde werde die Kosten für das Saatgut und des für das Einsäen übernehmen. In diesen Tagen werde die Gemeinde beginnen, die ersten Flächen einzusäen.

2017 wurden im Hegering Lastrup noch 239 Fasanen (Vorjahr: 305, 2015: 444) erlegt. „Es waren vor rund zehn Jahren auch schon mal 2500“, erinnerte sich Böckmann. Gravierend sei auch die Zahl der Kaninchen zurückgegangen – von 81 in 2016 auf noch 29. 2015 waren es sogar noch 625 erlegt werden. 143 Stück Rehwild, davon waren 51 Stück Fallwild, entsprachen in etwa dem Vorjahresergebnis. „Das Niederwild hat es schwer“, stellte Hegeringleiter Böckmann zudem in seinem Streckenbericht fest.

Ludger Heitmann, dem die Kassenprüfer Jürgen Scheper und Werner von Hammel eine vorbildliche, einwandfreie Kassenführung bescheinigten, konnte trotz der vielen Veranstaltungen von einer soliden Kassenlage berichten. Als Hauptausgabeposten erwiesen sich das Hegeringschießen, die Ferienpassaktion und der Jägerball. Die Mitgliederbeiträge, die für die Beteiligung am Bau des Schießstandes in Ahlhorn vor zwei Jahren von 20 auf 50 Euro € erhöht worden waren, sollen im nächsten Jahr auf 30 Euro € reduziert werden.

Für 25-jährige Mitgliedschaft im Hegering wurden Jochen Keimer, Bernd Thoben, Franz Schnieders, Bernd Böckmann und Klaus Albers geehrt. 40 Jahre sind Franz-Josef Schrand, Bernhard Schild, Josef Meyer und Franz-Heinrich Burke dabei. Seit 50 Jahren gehört Josef Claus dem Hegering an. Neue Ehrenmitglieder (80 Jahre und älter) sind nun Albert Meyer, Clemens Bümker, Bernhard Engelmann und Helmut Zager.

„Es geht bei der Jagd darum, die Jährlinge herauszunehmen, die nicht in der Lage sind, ihr eigenes Revier zu verteidigen“, begründete der Leiter der Bewertungskommission, Jochen Keimer, seine Empfehlung, mehr jüngere Böcke (Jährlinge) zu schießen. Aber man solle auch mal Böcke laufen lassen können. In diesem Jahr sei das Verhältnis der jüngeren zu den über zweijährigen Böcken, das bei 60 zu 40 liegen solle, wieder etwas ungünstiger gewesen als im Vorjahr. Den Preis für die besten Einzelabschüsse überreichte Keimer an Jürgen Böckmann vor Hubert Brüning und Klaus Albers.

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