Ausbildung nimmt hohen Stellenwert ein

1979 gründete Reinhold Kurre die Firma Spezialmaschinenbau Kurre in Harkebrügge. 1982 folgte der Umzug in das Industriegebiet Ramsloh. Der neue Standort war für das Unternehmen wegen der guten Verkehrsanbindung an die B 72 und die Nähe zur Autobahn interessant.

Kurre entwickelt und fertigt Sondermaschinen und Anlagen für verschiedene Bereiche der Industrie. Ein Produktionsschwerpunkt liegt beim Kabelmaschinenbau.

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Jugendliche Auszubildende werden bei Kurre in fünf Sparten ausgebildet: Bürokaufleute, Feinwerkmechaniker, Technische Zeichner, Energieelektroniker und Fachinformatiker. Derzeit werden 21 junge Menschen im Betrieb ausgebildet.

Auf Messen ist Kurre regelmäßig in Düsseldorf, Moskau und Atlanta mit Ständen vertreten, wo die Produkte auf großes Interesse stoßen.

Mehr Infos www.kurre.net

Kurre stellt fast alle Teile für den Bau der Maschinen selbst her. Die Anlagen laufen heute in Firmen in der ganzen Welt.

Von Anja Biewald

Ramsloh Beim Gang durch die Werkshallen von Kurre Spezialmaschinenbau in Ramsloh fällt sofort auf, wie viele junge Leute dort an den großen Maschinen arbeiten, ihre Köpfe über Baupläne beugen oder anderen Kollegen über die Schulter schauen. Die Ausbildung von Nachwuchskräften nimmt in der Ramsloher Firma einen hohen Stellenwert ein.

Anfang 1979 gründete Reinhold Kurre gemeinsam mit seiner Frau Elisabeth die Firma in Harkebrügge. Der Zweimannbetrieb begann schnell zu wachsen. 1982 folgte schließlich der Umzug in das Industriegebiet in Ramsloh. Die Hallen wurden 1989, 1997, 2001 und in diesem Jahr erweitert, ein Bürotrakt ist im Jahr 2002 entstanden: Ein Beleg für die konstant gestiegenen Mitarbeiterzahlen. 102 Männer und Frauen arbeiten für Reinhold Kurre in verschiedenen Bereichen.

92 Jugendliche wurden seit der Firmengründung in fünf verschiedenen Berufen ausgebildet, zurzeit sind 21 Azubis eingestellt. „Anfangs gab es in dieser Gegend kaum Maschinenbauer. Also haben wir verstärkt ausgebildet und viele der Absolventen auch übernehmen können“, erzählt Reinhold Kurre Landrat Hans Eveslage, Bürgermeister Hubert Frye, Katharina Deeden (Wirtschaftsförderin Landkreis Cloppenburg) sowie Stefan Ortmann und Hermann Blanke vom Verbund Oldenburger Münsterland bei einer Führung.

Ramsloh war für Kurre als Standort attraktiv, weil die Verkehrsanbindung hervorragend ist: „Wir sind ganz schnell auf der B72 und auf der Autobahn.“

Spezialmaschinenbau Kurre entwickelt und fertigt Sondermaschinen und Anlagen für verschiedene Bereiche der Industrie. Ein Schwerpunkt liegt aber beim Kabelmaschinenbau. Dabei ist das Unternehmen kaum auf Zulieferer angewiesen. „Wir stellen fast alle benötigten Teile selbst her“, sagte Norbert Bergmann, zuständig für den Vertrieb.

Dabei setzt das Ramsloher Unternehmen auf modernste Technik. Schon 1984 hat Kurre die erste CNC-gesteuerte Fräsmaschine angekauft – eine mutige, aber richtige Entscheidung zu dieser Zeit. Die Wasserstrahltechnik kam Anfang der 90-er Jahre auf.

Angefangen bei Einzelkomponenten bis hin zu komplett installierten Anlagen liefert Kurre Spezialmaschinenbau ihre Maschinen in der ganzen Welt aus.

Diese NWZ-Serie stellt Firmen und Unternehmer vor, die als Mittelständler die Wirtschaft im Nordkreis voran treiben.

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