CLOPPENBURG Im Dauerstreit zwischen dem städtischen Ordnungsamt und dem ehemaligen Pächter der Gaststätten „Verace“ am Alten Stadttor und „Malex“ an der Ladestraße, Martin Wilmerding, haben die Cloppenburger Jusos die Stadtverwaltung scharf kritisiert. Wie berichtet, darf Wilmerding im neuen „Verace“ an der Bürgermeister- Heukamp-Straße 22, das er an Andrea Kaiser und Özkan Önder („KÖ-GmbH“) unterverpachtet hat, weder arbeiten noch sich dort aufhalten. Dagegen haben Kaiser und Önder jetzt geklagt.

„Dass eine Verwaltung ihren Gastronomen vorschreibt, welche Gäste ihre Lokalität besuchen dürfen, ist selbst für Cloppenburger Verhältnisse ein starkes Stück. Der Cloppenburger ,Kneipenkrieg’ nimmt immer groteskere Züge an“, schreiben die Jusos in einer am Donnerstag veröffentlichten Presseerklärung.

Die Kreisstadt erlebe seit Jahren einen zunehmenden kulturellen und gastronomischen Leerstand, der mit einem stetigen Attraktivitätsverlust Cloppenburgs für junge Menschen einhergehe. Das bereits Anfang des Jahres rund 500 junge Leute per Unterschrift ihre Solidarität mit dem „Verace“ erklärt hätten, scheine weder Politik noch Verwaltung zu interessieren, schreiben die Jusos weiter.

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Das jetzige Verhalten der Stadt reihe sich nahtlos ein „in die seit Jahren gastronomie- und kulturfeindliche Politik des Ordnungsamts“. Die Politik habe versagt, ihrer Funktion als Kontrolleur der Verwaltung nachzukommen. Ein runder Tisch zwecks Beilegung der „persönlichen Probleme einzelner Akteure“ sei zwingend erforderlich.

Carsten Mensing Cloppenburg / Redaktion Münsterland
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