Scharrel Mit rund 45 Mitgliedern war die Frühjahrsversammlung des Hegering Scharrel gut besucht. Nachdem die Bläsergruppe mit Jagdsignalen zur Versammlung geblasen hatte, begrüßte Hegeringleiter Dr. Heinrich Norrenbrock den Ehren-Hegeringleiter Franz von der Heide sowie das langjährige Hegeringmitglied Hans König.

Vorbild für Jäger

Im Mittelpunkt stand die Ehrung langjähriger treuer Vereinsmitglieder. Seit 50 Jahren schon gehört Ehren-Hegeringleiter Franz von der Heide aus Sedelsberg der Landesjägerschaft Niedersachsen an. „Du bist immer ein Vorbild für uns gewesen“, sagte Norrenbrock. Auch Eberhard Michler aus Neuscharrel und Hans König aus Sedelsberg wurden geehrt. Sie gehören ebenfalls seit 50 Jahren der Landesjägerschaft. Alle Drei erhielten eine Ehrenurkunde und die goldene Ehrennadel.

Eine Ehrenurkunde und die goldene Anstecknadel für 40-jährige Mitgliedschaft überreichte der Hegeringleiter an August Pahlke aus Sedelsberg. Über die silberne Ehrennadel für 25-jährige Mitgliedschaft durfte sich Hubert Taubenheim aus Neuscharrel freuen. Das silberne Horn für zehnjähriges aktives Mitwirken in der Bläsergruppe des Hegerings Scharrel erhielten Josef und Werner Buscher-möhle.

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Mit Christoff Schröder aus Ramsloh konnte die Versammlung ein neues Mitglied aufnehmen. Norrenbrock gratulierte dem Jungjäger zu seiner erfolgreich bestandenen Jagdprüfung. Der Hegering Scharrel zählt derzeit 100 Mitglieder. 49 Jungjäger konnte die Jägerschaft im vergangenen Jahr ausbilden und auch für 2014 sei wieder eine Jungjägerausbildung vorgesehen, sagte Norrenbrock.

Sorge um Wildstrecke

Norrenbrock informierte die Jäger darüber, dass die Ursache für den Rückgang der Fasane noch immer nicht geklärt werden konnte. Ferner berichtete er, dass die Jägerschaft das 17 Hektar große Grundstück für den Schießstand in Ahlhorn mittlerweile gekauft habe, die Baugenehmigung jedoch noch nicht erteilt worden sei.

Gemeinsam mit der Gemeinde seien die Hegeringe des Saterlandes dabei, Ackerrandstreifen zu Blühstreifen zu machen. Erste Maßnahmen sollen in Kürze umgesetzt werden.

Wie auch schon im Vorjahr beklagte Hegeringleiter Norrenbrock den drastischen Rückgang der Wildstrecke. Im Streckenbericht 2012/2013 konnten 129 Stück Rehwild, darunter 27 Stück Fallwild, zur Strecke gebracht werden. Zehn Jahre zuvor waren es noch 259 Stück Rehwild. Weiter wurden 56 Kaninchen, 59 Füchse, acht Steinmarder, ein Dachs, fünf Nutrias, 116 Fasane (2002/03: noch 719), 795 Ringeltauben (2002/03 noch 1724), 112 Gänse, 135 Stockenten, elf Waldschnepfen, 142 Rabenkrähen, 37 Elstern, 37 Nilgänse und 37 Kormorane zur Strecke gebracht.

Mit einem Waidmannsheil bedankte sich von der Heide bei der Besprechung der Gehörne bei den Jägern für die Abschüsse. Er kritisierte die Neueinteilung der Gehörne in die Jugendklasse und in die Altersklasse. Nach der neuen Differenzierung gehören alle Böcke zwei Jahre und älter in die Altersklasse, eine Aufteilung, die nach Auffassung von von der Heide dem Rehwild nicht gerecht werde und in Frage zu stellen sei.

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