Essen Alle Waidfrauen und -männer, die künftig aktiv jagen wollen, sollten sich bemühen, den nach Vorstellungen der Niedersächsischen Landesregierung ab 1. September 2018 dafür wohl erforderlichen Schießnachweis zu erhalten – zum Beispiel durch eine Teilnahme an den vom Essener Hegering angebotenen Übungsschießen. Dazu forderte Hegeringleiter Gerd Bröring während der Jahreshauptversammlung in Bevern auf.

Der Bestand an Fasanen gehe, wie es scheine, von Jahr zu Jahr zurück. Einige Ursachen dafür hätten Experten herausgefunden, so Bröring. Es gelte, weiter nach Mitteln und Wegen zu suchen, den Fasanenbestand wieder anwachsen zu lassen. Wichtig sei, dass mehr Jägerinnen und Jäger sich die Zeit dafür nehmen, das „Raubzeug“ stärker zu bejagen.

Trophäen von 98 im vergangenen Jahr erlegten Rehböcken hatten Ludger Düker und Dirk Zumholz vor der Versammlung geprüft – darunter 50 von Jährlingen, 27 von Zwei- bis Vierjährigen und 21 von Böcken, die älter waren als vier Jahre. Einige besonders auffallende Trophäen erklärte Düker den Anwesenden eingehend.

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Den Streckenbericht für das Jagdjahr 2016/2017 erstattete der stellvertretende Hegeringvorsitzende Jörg Wolters: Nutria 586 (Vorjahr 281), Füchse 108 (138), Steinmarder 63 (63), Baummarder 16 (12), Iltisse 39 (37), Dachse 9 (10), Waschbären 2 (0). Ganz besonders sei zu erwähnen, dass es seit etlichen Jahren mal wieder im Hegering gelungen sei, ein Wildschwein zu erlegen. Geschafft habe das Sebastian Diekmann (Herbergen), der einen jungen Keiler erlegt habe.

Sehr verstärkt zu bejagen seien die sich rasant vermehrenden Nutrias. Sie durch-wühlten nämlich an Bächen und Flüssen die Deiche und Uferböschungen mit der Folge, dass vor allem landwirtschaftlich genutzte Fahrzeuge in die Höhlen einsacken und umkippen könnten.

Den Kassenbericht erstattete Heiner Alberding. Anschließend wurde der Vorstand einstimmig entlastet.

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