Cloppenburg Im Hinblick auf die künftige Nutzung des Pieper-Geländes drängen die Investoren und Alteigentümer jetzt auf ein zügiges Verfahren. Das wurde am Mittwochabend bei der Sitzung des städtischen Planungs- und Umweltausschusses deutlich. Dieser beschloss einstimmig den vorgeschlagenen Abgrenzungsbereich.

Der Abriss der ehemaligen Fleischwarenfabrik und die Sanierung des Geländes werde den Alteigentümer – die zur Kemper-Gruppe (Nortrup) gehörende Friedrich-Pieper-Fleischwaren – einen siebenstelligen Betrag kosten und dauere rund ein halbes Jahr, erklärte der Hamburger Anwalt Dr. Martin Schubert, der die Interessen des Alteigentümers vertritt. In diesem Zusammenhang sei es wichtig zu erwähnen, dass die Bauwilligen das derzeit niedrige Zinsniveau nutzen wollten. „Ansonsten ist die ganze Sache unwirtschaftlich.“

Eine rund drei Hektar große Fläche, die rund zwei Drittel des Pieper-Geländes ausmache, solle nun in acht Parzellen von verschiedenen Investoren entwickelt werden, erklärte Städteplanerin Ulrike Schneider (P 3-Planungsteam Oldenburg), die für die Investoren die Bauleitplanung begleitet.

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Hier seien Räume für hochwertiges Wohnen, Dienstleistungen und Kleingewerbe vorgesehen. Der restliche – rund einen Hektar große – nördliche Teil der Pieper-Fläche, der einmal für den Bau eines E-Centers (Lebensmittelmarkt/die NWZ berichtete) vorgesehen war, wird damit erst einmal aus den Planungen herausgenommen.

Für das neue Baugebiet, das zu rund 80 Prozent versiegelt werde, seien der Hochwasserschutz und eine entsprechende Oberflächenentwässerung gesichert, erklärte Schneider. Es fehlten aber noch – ergänzte Planungsamtsleiter Hermann Asbree – Gesamtdaten zur Hochwassersituation für das gesamte Gelände von der Fritz-Reuter-Hochstraße bis zur Piske. Die wasserwirtschaftliche Untersuchung sei noch nicht ganz abgeschlossen – diese „Fleißarbeit“ sei sehr aufwendig und dauere bis zu einem Jahr. Möglicherweise müsse die zu bebauende Fläche noch etwas verkleinert werden.

Auch die verkehrliche Situation sei noch nicht abschließend geklärt. Zurzeit werde das geplante Wohn- und Dienstleistungsgebiet über ein von der Friedrich-Pieper-Straße abgehenden Ring erschlossen, so Schneider weiter. Wünschenswert sei aber eine Spange, die direkt von der Friedrich-Pieper-Straße/Emsteker Straße durch das Gebiet Richtung Sevelter Straße/Pingel Anton führen. Entsprechende Gespräche würden derzeit geführt.

Carsten Mensing Cloppenburg / Redaktion Münsterland
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