Frage: Herr Beeken, wo fahren Sie am liebsten mit dem Rad entlang?
Christian Beeken: Eine Strecke, die natürlich sehr schön ist, ist der Reiherweg bei Bad Zwischenahn. Dort ist man unabhängig von der Straße unterwegs und fährt an der alten Bahnstrecke entlang. An der Talsperre bin ich auch gern unterwegs.
Frage: Wie wird denn ein Fahrrad am besten frühlingsfit gemacht?
Beeken: Man sollte schon drauf achten, dass das Fahrrad verkehrssicher ist: Bremsen, Schaltung, Kette und Licht – das sollte funktionieren und die Kette vielleicht mal geschmiert werden. Beim E-Bike ist es wichtig zu schauen, ob der Akku den ,Winterschlaf’ gut überstanden hat. Vor der Winterpause ist es ratsam, dass die Batterie noch 40 bis 60 Prozent hält. Ein Akku hält zwischen fünf und sieben Jahren – je nachdem wie gut man ihn pflegt.
Christian Beeken BILD: Gropius

Zur Person

Christian Beeken, 33 Jahre alt, führt seit knapp zehn Jahren den Laden in Garrel. Er ist gelernter Zweiradmechaniker und war zuvor bei einem großen Fahrradhersteller in der Qualitätssicherung tätig.

Frage: Welche Trends beobachten Sie in Bezug auf Fahrräder?
Beeken: Das ist schwer zu sagen. Es sind junge Leute dabei, die sehr viel Mountainbikes fahren. Ältere nutzen die sich technisch immer weiter verbessernden E-Bikes.
Frage: Wodurch unterscheiden sich die Bedürfnisse von Kunden auf dem Land und in der Stadt?
Beeken: In der Stadt stellt sich immer die Frage: ,Wo stelle ich mein Rad hin, wenn ich keine Garage habe?’ Lässt man es vor der Haustür stehen, ist die Diebstahlgefahr sehr groß. In der Stadt setzen die Leute dann eher auf Transport- und Lastenräder, um beispielsweise Einkäufe zu transportieren.
Frage: Was sagen Sie zu Kunden, die meinen, ein Rad aus dem Supermarkt reicht auch?
Beeken: Ich vergleiche das immer gerne mit Akkuschraubern: Sie können so ein Gerät für 20 Euro im Baumarkt oder im Fachhandel für 200 Euro bekommen. Da gibt es einfach qualitative Unterschiede.
Frage: Welche allgemeinen Pflegetipps für Fahrräder haben Sie parat?
Beeken: Eine Inspektion einmal im Jahr ist sinnvoll, damit das Rad eine möglichst lange Lebensdauer hat.
Tatiana Gropius Volontärin, 3. Ausbildungsjahr / NWZ-Redaktion
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