BöSEL Schon zum 17. Mal organisiert der Arbeitskreis „Hilfe für Tschernobyl-Kinder“ von Bösel aus einen Hilfstransport in die Katastrophenregion. Am kommenden Sonnabend ist um 7 Uhr in Bösel Abfahrt in Richtung Weißrussland (Belarus) mit zwei Wohnmobilen und zwei Lastwagen. Ziel ist Minsk in Weißrussland.

Neben dem Arbeitskreisvorsitzenden Ludwig Wreesmann begleiten Maria Block, Tatjana Gerlitz als Dolmetscherin, Jörg Stuckenberg, Martin Pille, Ralf Meyer, Frank Schwalm, Jörg Lübbe, Ludger Meiners, Johannes Olliges, Alfons Elberfeld und Franz Niemöller den Hilfstransport.

Viele Helfer und Sponsoren sind erforderlich, um einen solchen Hilfstransport überhaupt zu ermöglichen. Das ganze Jahr über wurden von der Bevölkerung Sachspenden für die Tschernobylhilfe in Bösel abgegeben.

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So konnten rund 2000 Pakete am Wochenende auf die Lastwagen verladen werden. Diese Pakete wurden von Mitgliedern der Katholischen Frauengemeinschaft (kfd) unter Anleitung von Maria Block und Hubert Theilmann gepackt.

Die Lagerräumlichkeiten dazu stellen Martin und Thekla Oltmann an der Fladderburger Straße zur Verfügung. „Sie sind für uns liebevolle Herbergseltern und geben uns Hilfestellung, wann immer es geht“, sagte Martin Pille vom Arbeitskreis gegenüber der NWZ .

Neben Kleidung, Bettzeug, Schuhe, Brillen, Hörgeräten, orthopädischen Hilfsmitteln, Gehhilfen, Vitaminpräparaten, Kaffee und Tee sind auch Dreiräder und Fahrräder dabei. Lebensmittel wie Reis, Mehl, Nudeln, Wurst und Käse werden vor Ort in Retschiza in der Nähe von Minsk gekauft und von Haus zu Haus in den Dörfern verteilt. Hier ist die Not groß, es gibt zum Beispiel hohe Krankheitsraten und eine hohe Arbeitslosigkeit. Die jungen Leute verlassen die Orte, die Alten werden alleine gelassen und vereinsamen.

Der Arbeitskreis Tschernobyl arbeitet dort vor Ort mit dem Internationalen Roten Kreuz (IRK) zusammen. Der Arbeitskreis ist auf Spenden angewiesen.

1572 Kilometer

Die atomare Katastrophe in Tschernobyl ereignete sich am 26. April 1986. Gebiete in Russland, der Ukraine und Weißrussland sind bis heute durch die Katastrophe verstrahlt und teilweise unbewohnbar. Als Folge der Katastrophe sind in der Bevölkerung in den betroffenen Gebieten Krebserkrankungen weit verbreitet.

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