PEHEIM PEHEIM - Der Heimatverein Peheim will sich trotz der herben Enttäuschung über die Bewertung beim vergangenen Wettbewerb in diesem Jahr zum nunmehr 16. Mal am Kreiswettbewerb „Unser Dorf soll schöner werden – unser Dorf hat Zukunft" beteiligen. Diese Entscheidung trafen die zur Generalversammlung im Saal Elbers zusammengekommenen Heimatfreunde erst nach längerer Diskussion, aber letztendlich doch einstimmig.

Der Vorsitzende Bernd Ratte-Polle und Schriftführerin Ortrud Watz zogen in ihren Jahresberichten positive Bilanzen und erinnerten an zahlreiche Gemeinschaftsveranstaltungen. Dazu zählten eine Fahrradtour durch das Erholungsgebiet „Thülsfelder Talsperre", eine Fahrt zum Besuch des Theaterstückes Anatevka" auf der Waldbühne in Ahmsen sowie ein Ausflug entlang der Moor-Erlebnisroute im Erholungsgebiet Barßel-Saterland. Ferner richtete der Heimatverein die Peheimer Kirmes mit einem attraktiven Programm aus, veranstaltete einen St.-Martins-Umzug und sorgte für eine weihnachtliche Festbeleuchtung im Ort.

Auch in den kommenden Monate haben die Heimatfreunde viel vor. Am Freitag, 17. Juni, ist eine Fahrradtour geplant, und am Sonntag, 25. September, ein Familienausflug. Die Peheimer Kirmes wird am 27. und 28. August gefeiert.

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Zustimmung fand der Vorschlag, dass die Gedenkstätte für die Gefallenen im Ortsmittelpunkt zukünftig abends ausgeleuchtet werden soll. Absolutes Unverständnis äußerten die Heimatfreunde über die für den 31. Mai geplante Schließung der Postfiliale in Peheim.

Der Ehrenteller des Vereins geht in diesem Jahr an Elisabeth Moorkamp. In einer Laudatio würdigte der Vorsitzende deren Verdienste insbesondere im kirchlichen Bereich. In den turnusgemäßen Teilneuwahlen wurden der stellvertretende Vereinsvorsitzende Clemens Westendorf und Kassenführerin Jutta Frieden bestätigt.

Im Anschluss an die Versammlung verfolgten die Heimatfreunde mit großem Interesse einen Vortrag von Dr. Anna Maria Zumholz über das Schicksal des ehemaligen Peheimer Pfarrers Gottfried Engels während der Zeit des Nazi-Regimes. Die Referentin schilderte den Geistlichen als eine mutige Persönlichkeit, die in einem katholisch geprägten Dorfmilieu die christlichen Werte standhaft verteidigte und dabei sein Leben vielfach riskierte. Darüber hinaus habe er sich politisch engagiert und das Recht auf Kriegführung nicht nur in Frage gestellt, sondern sich öffentlich dagegen aufgelehnt.

Sein konsequenter Widerstand gegen die Parolen des Nationalsozialismus und gegen dessen örtliche Vertreter, aber auch gegen höchste NS-Funktionsträger sei von der überwiegenden Mehrheit der Peheimer Bevölkerung unterstützt worden.

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