CLOPPENBURG Auch 15 Jahre nach seinem Ausscheiden aus dem aktiven Luftwaffendienst, dem Erreichen von 6000 Flugstunden und dem Überstehen dreier Flugunfälle hängt Dieter Hasebrinks Herz an der Fliegerei. „Eine besondere Vorliebe habe ich für Hubschrauber“, sagt der Mechaniker aus Cloppenburg.

Da nimmt es nicht wunder, dass Hasebrink heute den weltweit noch letzten flugfähigen Hubschrauber vom Typ „Bristol-Sycamore“ wartet. Die Maschine ist auf dem Flugplatz Altenrhein in der Schweiz stationiert. Für diese Maschine zeichnet der Cloppenburger hinsichtlich des technischen Unterhalts seit 1989 beim Bundesamt für Zivilluftfahrt in Bern verantwortlich.

Vor 50 Jahren kamen erstmals Maschinen des Typs „Bristol-Sycamore“ nach ihrer Überführung aus England in der Luftwaffe zum Einsatz. Bei dem im Dezember 1993 aufgelösten Hubschraubertransportgeschwader 64 in Ahlhorn, dem Dieter Hasebrink 30 Jahre, mittlerweile in die Offizierslaufbahn aufgestiegen, angehörte, waren zeitweilig bis zu 100 dieser Maschinen stationiert. 37 wurden mit allen Ersatzteilen und Spezialwerkzeugen nach ihrer Außerdienststellung bei den Luther-Werken in Braunschweig eingelagert. Fliegerische und technische Beratung waren gefragt, als viele zivile Stellen Interesse an der Übernahme bekundeten. Das Fachwissen von Dieter Hasebrink war also auch noch weiterhin gefordert. Unzählige Stunden seiner Freizeit verbrachte der Flug- und Triebwerkprüfer damit, den technisch einwandfreien Zustand der Helikopter zu sichern.

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Mehrfach erhielt der pensionierte Offizier offizielle Anerkennungen für Verbesserungsvorschläge in der Hubschrauberfliegerei. So war es Verteidigungsminister Manfred Wörner der Hasebrink 1984 mit dem Bundesverdienstkreuz auszeichnete.

Und wenn er sich in seiner Freizeit nicht um Hubschrauber kümmert, dann nimmt er sich strahlbetriebener Mini-Jets an. Schon lange Jahre ist Dieter Hasebrink Mitausrichter des anerkannten Mini-Jet-Meetings auf dem Ahlhorner Fliegerhorst.

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