Emstek /Hoheging In einem gemeinsamen Pressegespräch im Rathaus in Emstek haben jetzt Vertreter des Dorfvereins Hoheging-Kellerhöhe-Bürgermoor (Ho-Ke-Bü) und des CDU-Gemeindeverbands Emstek ihren Kampf um eine nachhaltige und verträgliche Förderung von Grundwasser im Raum Hoheging/Baumweg/Halen, also im Norden der Gemeinde Emstek, vorgestellt. Die Sorge: ein weiter fortschreitendes Austrocknung der Natur und der Landschaft durch die aus ihrer Sicht nicht nachhaltige und nicht mehr naturverträgliche Förderung von Grundwasser durch den Oldenburgisch-ostfriesischen Wasserverband (OOWV). Aus diesem Grund fordern der Dorfverein und die CDU eine erhebliche Reduzierung der Fördermengen, und zwar so schnell wie möglich, wie der Vorsitzende der Dorfgemeinschaft, Rolf Frilling, der Hoheginger Ratsherr Bernd Rebel und CDU-Gemeindeverbandsvorsitzender Heinz Janßen gemeinsam betonten.

Nicht nur der Nutzen der Förderung von Grundwasser als Trinkwasser für die gesamte Region von Damme bis zur Nordsee sei dabei zu berücksichtigen, sondern ebenso eine gerechte und naturverträgliche Verteilung der Lasten, so die drei. Großenkneten sei zwar das größte Wasserwerk des Verbands, aber nur eines von mehr als zehn Wasserwerken im Verbandsgebiet. „Ertüchtigungen“ der Brunnenanlagen dürfe es deshalb nicht nur hier geben, und neue Brunnen müssten naturverträglich über die Region verteilt werden. Dazu gehörten die Erschließung weiterer Entnahmestellen in bisher nicht so stark belasteten oder noch gar nicht belasteten Gebieten durch den Verband und auch die Aufbereitung von nicht so gutem Trinkwasser wie in der hiesigen Region im Bereich des Wasserwerks Großenkneten. Hier sei der Aufwand, das Grundwasser zu bestem Trinkwasser zu machen sehr gering und deshalb für den OOWV sehr günstig und einfach.

Laut CDU und Dorfgemeinschaft dürften aus ihrer Sicht eine etwas aufwendigere Aufbereitung weiterer Grundwasservorkommen für die Verbraucher beim Wasserpreis kaum ins Gewicht fallen – auch für die Unternehmen und ihre Arbeitsplätze nicht.

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Die Gemeinde Emstek steht hinter dem Einsatz von Dorfverein und CDU. Aus diesem Grunde war auch der Vorsitzende des Planungsausschusses des Gemeinderats, Josef Lamping, dabei. Die CDU-Fraktion im Rat arbeitet ebenfalls intensiv mit an der Lösung des Problems und wird sich damit weiterhin intensiv befassen, um ihre Möglichkeiten zur Unterstützung und zu einem erfolgreichen Ergebnis zu nutzen, hieß es.

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