CLOPPENBURG Die Vollversammlung der Obermeister in der Kreishandwerkerschaft Cloppenburg hat jetzt in geheimer Wahl Günther Tönjes aus Bösel als Kreishandwerksmeister für drei weitere Jahre bestätigt. Wiedergewählt wurden auch seine beiden Vertreter Reinhold Kurre und Fritz Strop.

Die neuen Mitglieder des Vorstands heißen Hans Jürgen Burke und Hans Ludwig Kurre, Rechnungsprüfer wurden Werner Blömer und Lambertus Möller. Manfred Kurmann komplettiert den Vorstand als beratendes Mitglied.

In seinem Bericht ging Tönjes auf die Ausbildungssituation ein. Im vergangenen Jahr wurden 667 neue Ausbildungsverträge abgeschlossen. „Somit gehören wir zu den ausbildungsstärksten Regionen“, betonte der Kreishandwerksmeister. Man müsse sich in Zukunft verstärkt um die Auszubildenden kümmern.

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Anschließend stellten der Vorsitzende und Geschäftsführer Dr. Michael Hoffschroer die geplante energetische Sanierung des Verwaltungs- und Werkstattgebäudes am Pingel Anton vor. Die Vollversammlung war sich einig, dass eine Sanierung unbedingt erforderlich sei. In der nächsten Woche sollten die Gewerke vergeben werden, so dass man mit dem Baubeginn Ende Mai rechnen könne, so Tönjes und Hoffschroer.

Intensiv diskutiert wurde die Finanzierung – die Baukosten werden auf rund 900 000 Euro geschätzt. Neben beträchtlichen Zuschüssen bleibt ein Finanzierungsbetrag von circa 400 000 Euro für die Kreishandwerkerschaft übrig. Durch die Baumaßnahme werde die Kreishandwerkerschaft auf ihre Rücklagen zurückgreifen müssen, hieß es.

In Zukunft soll sich eine neu gegründete Beitragskommission mit Themen der Finanzierung auseinandersetzen. Der neuen Kommission gehören neben dem Kreishandwerksmeister Tönjes und Elektro-Obermeister Hubert Breuer auch die beiden Rechnungsprüfer an.

Kosten in Höhe von 220 000 Euro entstanden bei den – mittlerweile abgeschlossenen – Baumaßnahmen am Haus Bitter. Mittlerweile ist das Gebäude an eine Krankenkasse vermietet worden. Der Mietvertrag mit der Edeka wurde verlängert, aber der Einkaufsmarkt am Pingel Anton („Neukauf“) äußerte den Wunsch, weitere Flächen anzumieten, damit Lkw den Markt besser beliefern können.

Angesprochen wurde von Geschäftsführer Hoffschroer auch der Fachkräftemangel. Er wünsche sich, einen neuen „Bildungsmanager“ einzustellen. Er begründete diese Einstellung mit der vermehrten Aufgabe von Lehrgängen und Bildungsmaßnahmen innerhalb der Kreishandwerkerschaft. „Es müssen neue Wege geschaffen werden, um eine Auslastung unserer Bildungseinrichtung zu schaffen“, so Hoffschroer. Der Vorstand unterstützte diesen Wunsch. Gedacht ist an eine studierte Fachkraft.

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