CLOPPENBURG Zwischen Hoffen und Bangen hat sich die Stimmungslage der Milchproduzenten im Umfeld der jüngsten Zuchtviehauktion der Weser-Ems-Union in der Cloppenburger Münsterlandhalle bewegt. Die Beschicker waren erstaunt, dass trotz noch immer niedriger Milchpreise das Großangebot von 285 Färsen und 32 Bullen zu akzeptablen Preisen ohne nennenswerten Überstand den Zuschlag erhielt.

Die erneut größte Auktion in Norddeutschland hatte für Zulauf aus allen Regionen Deutschlands, den Niederlanden sowie aus Italien gesorgt. In qualitativ hochwertigem Marktsegment wussten besonders die Marbach-Färsen, die jetzt in immer größerer Zahl das Angebot bereichern, zu gefallen.

Den größten Eindruck und den mit Abstand höchsten Preis von 2500 Euro erzielte eine Schau- und Produktionsfärse aus dem Betrieb Perk, Spahnharrenstätte. Diese Marbach-Enkelin soll für ihren neuen Besitzer in den Niederlanden viel Milch produzieren und aussichtsreich auf Schauen konkurrieren.

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Spitzenergebnisse gab es auch für die Goldwin-Tochter Eleisa von Reiner Dirks aus Elsfleth. Sie wechselte für 2000 Euro den Besitzer. Bodo Wilhelmy aus Steinloge erhielt für seine Buckeye-Tochter Gesha 1850 Euro. Auch diese hervorragende Auktionsfärse geht vom WEU-Gebiet in die Niederlande.

Aus Italien kamen die größten Kaufimpulse. Milchbauern und Vermittler aus der Po-Ebene ersteigerten rund 40 Prozent des Angebots. Die Niederländer und die süddeutschen Kunden suchten ausgewählte Spitzenqualitäten. Die solide Produktionsfärse blieb mehrheitlich in der Umgebung. 285 Färsen konnten zum guten Durchschnitt von 1236 Euro versteigert werden. 32 Zuchtbullen kosteten bei einer Preisspanne von 1800 bis 850 Euro im Schnitt 1173 Euro. Die nächste Auktion findet am 29. September in Lingen statt.

www.weu.de

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