Cloppenburg Die Eisbahn in der Stadtmitte erweist sich auch nach acht Jahren als Besuchermagnet für den Cloppenburger Weihnachtsmarkt. Eine Neuauflage 2017 ist gesichert. Das haben Ludger Böckmann und Ines Hansemann (beide Cloppenburg Marketing, CM) sowie LzO-Regionaldirektor Volker Raker (der Bank gehört die Fläche) und Fachbereichsleiter Reinhard Riedel (Stadt Cloppenburg) bei einem Pressegespräch am Dienstagmorgen erklärt. Unzweifelhaft ist, dass mit einer Fläche von 240 Quadratmetern und 170 Paar Ausleih-Schlittschuhe die Kapazitäten in der Stadtmitte ausgereizt sind. Das führe immer öfter, gerade an Wochenenden, zu drückender Enge auf dem Eis, so die Verantwortlichen. Probleme gebe es auch, wenn Platz, etwa für eine Bühne oder eine Musikgruppe, benötigt werde,

Da die CM auch künftig ein attraktives Angebot für Cloppenburg vorhalten wolle, so Böckmann, gebe es Überlegungen zu alternativen Standorten mit einem größeren Platzangebot. Sind seien etwa der Stadtpark oder das Gelände vor der Roten Schule auf dem Marktplatz. Dort könnte die Eisfläche auf 380 bis 400 Quadratmeter vergrößert werden.

Bei etwaigen Veränderungen „müssen alle mitgenommen werden“, unterstrich Riedel. Die Politik habe zu beraten und dann darüber abzustimmen. In keinem Fall aber gebe es einen zweiten Weihnachtsmarkt. Gegen den Stadtpark als Eisbahn-Standort sprechen seiner Meinung nach etwa eine Beschädigung des Rasens oder ein erhöhter Geräuschpegel als Störung der Gäste im Parkhotel. Ein Standort an der Roten Schule biete zwar die gewünschten Voraussetzungen, beeinträchtige aber in jedem Fall die Attraktivität des Cloppenburger Weihnachtsmarktes.

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Für die LzO reklamierte Raker, dass der Zugang zur Bank für Kunden jederzeit gewährleistet sein müsse. Das Geldinstitut stelle die Fläche für die Eisbahn zur Verfügung und wolle CM damit auch weiter unterstützen.

Kontrovers wurde das Thema am Nachmittag an der Eisbahn diskutiert: „Eine größere Eisfläche wäre schon super, dann kann man besser fahren. Und auch wenn es dann nicht mehr so zentral ist wie jetzt, würde ich regelmäßig kommen. Vor allem, wenn es auf der Bahn voll ist und alle kreuz und quer fahren, ist das mit den vielen kleinen Kindern schon gefährlich“, sagte ein Schüler auf Nachfrage der NWZ. Und Ramona Tangemann (30) aus Wardenburg findet: „Für Vielfahrer ist das bestimmt zu klein, aber wenn man als Mutter mit Kind hier ist, ist es einfach optimal. Dann kann man an den Buden stehen und spontan Schlittschuhlaufen.“

Christoph Floren Cloppenburg / Redaktion Münsterland
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