Garrel Zur „Seuche des Jahrhunderts“ könne der Schlaganfall werden, sagte Sandra Garstecki, Mitarbeiterin der Elite-Studie, die der Cloppenburger Chefarzt Prof. Dr. Joachim Schrader initiiert hat. Sein Ziel: Er möchte an 5000 Frauen und Männern aus dem Oldenburger Münsterland Prävention und Auswirkungen erforschen (die NWZ  berichtete). Vielleicht ergeben die Forschungsergebnisse besondere Merkmale für diese Region.

Mit beeindruckenden Zahlen begründete die Mitarbeiterin der Studie, die gemeinsam mit ihrer Kollegin Marion Lammers auf Einladung der Gruppe „Mann ü 60“ nach Garrel gekommen war, die Folgen des Schlaganfalls. 181 Menschen sterben pro Tag daran, viele müssen mit Behinderungen leben. Besondere Gefahrenpotenziale sind Bluthochdruck, Diabetes, Rauchen, Stoffwechselstörungen, Übergewicht, fehlende Bewegung und Stress. Wer an der Studie teilnimmt, bekommt nach der Anfangsuntersuchung, zu der die Messung des Bluthochdrucks und eine Blutentnahme gehören, ein individuelles Profil der persönlichen Risiken und Vorschläge für die Prävention.

Die Aufnahme dauert etwa 30 bis 60 Minuten. Ein Fragebogen kann zu Hause ausgefüllt werden. Die Studie dauert fünf Jahre. Nach ein oder zwei Jahren sind weitere Untersuchungen vorgesehen. Weitere Ziele der Studie sind, Betroffene aufmerksam zu machen, die Forschung zu unterstützen und besondere Risikofaktoren für das Oldenburger Münsterland herauszufiltern.

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Aus der Gruppe „Mann ü 60“ meldeten sich spontan 30 Männer, die Interesse haben, sich an der Untersuchung zu beteiligen. Wegen des großen Interesses wird jetzt in Garrel ein Termin angeboten, so dass die Fahrt nach Cloppenburg entfallen kann. Dieser Termin wird rechtzeitig bekanntgegeben. Da Voranmeldungen gewünscht sind, wird es kaum Wartezeiten geben. Über den Beginn der Untersuchung in Garrel wird rechtzeitig informiert.

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