CLOPPENBURG Die Vorarbeiten sind gemacht. Gegenüber der Terrasse hat Werner Klinker die Hecke, die den Blick auf das dahinter liegende Beet versperrte, entsprechend dem Masterplan der Gartenexperten der Gärtner von Eden aufgelöst und zwei kleine Hecken daraus gemacht, die das Beet strukturieren sollen. Das Beet ist breiter geworden, die neue Mähkante ist gesetzt. Bernhard Aumann hat beim fünften Treffen einige Stauden im Kofferraum, die nach seinen Vorstellungen Akzente setzen könnten.

Aumann schlägt vor, zwischen die umgesetzten Hecken hohe Stauden zu setzen, links und rechts davon mittelhohe. Er hat vor allem Pflanzen ausgewählt, die – entsprechend der Lage des Beetes – Halbschatten benötigen. Ein weiteres wichtiges Kriterium bei der Staudenwahl: „Wir wollen eine möglichst lange Blühdauer erreichen.“ Als „Leitstauden“ hält Aumann Hortensien für geeignet: Schon der Name „Endless Summer“ verrät: „Die blühen den ganzen Sommer über.“

Zunächst heißt es aber: den Boden für die Pflanzen vorbereiten. Dazu verstreuen Aumann und Werner Klinker Bio Riko Eichen-Rindenkompost – „der beste Kompost für diesen Boden“, so Aumann. Enthalten sei nämlich auch ein Langzeitdüner.

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Dann stellt Aumann gemeinsam mit Werner Klinker und Tochter Judith (10) die Pflanzen auf. „Zuerst die großen Stauden“, sagt Aumann. Die werden in Grüppchen gesetzt, um eine größere Wirkung zu erzielen.

Geißbart sei ideal für die hinteren Reihen, weil er bis zu 1,60 Meter groß wird. Rittersporn hat Aumann noch im Gepäck – „giftig, aber schön“ –, Wald-Glockenblumen für den mittelhohen Bereich, Prachtspiere und Kreuzkraut. Letzteres sei hier noch nicht so bekannt, blühe aber fast zwei Monate und werde rund 1,20 Meter groß.

Bodendeckende Stauden sollen für den „Teppich“ sorgen, etwa aus Purpurglöckchen, die mit einem roten Blatt einen schönen Farbtupfer setzen. Frauenmantel und Storchenschnabel sind auch dabei. „Die Pflanzen blühen alle zu unterschiedlichen Zeiten, so haben wir von Mai bis September etwas Blühendes im Garten“, so Aumann. Um ein dichtes Bild zu bekommen dürften es auch ruhig zwei Stauden mehr als der üblichen fünf oder sechs pro Quadratmeter sein.

Reiner Kramer stv. Redaktionsleitung Cloppenburg/Friesoythe / Redaktion Münsterland
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