Garrel Ein sehr erfolgreiches Jahr 2016 präsentierten Vorstand und Aufsichtsrat der Raiffeisenbank Garrel ihren Mitgliedern. Bei allen wichtigen Eckdaten gab es deutliche Steigerungen. So stieg die Bilanzsumme um 14 Prozent auf mehr als 342 Millionen Euro. Ihren Kunden gewährte die Bank über 300 Millionen Euro Kredit. Die Kunden wiederum verfügen über 155 Millionen Euro auf ihren Konten. Die 4817 Mitglieder erhalten eine Dividende in Höhe von sieben Prozent. Damit werden in Kürze über 200 000 Euro auf die Konten der Mitglieder überwiesen.

Ein großes Lob für die Garreler Bank gab es von Stefan Grüterich, Leiter der Prüfabteilung des Raiffeisenverbandes. „Ihre Bank gehört zu den Topbanken unseres Verbundes“, lobte der Prüfer. Bilanz, Kostenstruktur, Leistungsfähigkeit seien vorbildlich. Das führte Grüterich auch auf die alternativen Geschäftsfelder der Bank zurück. Dazu gehören Immobilien und Anlagen zur Gewinnung regenerativer Energien.

Daten und Fakten

Aus dem Bilanzgewinn in Höhe von 450 000 Euro erhalten die Mitglieder eine Dividende in Höhe von sieben Prozent.

Die Kundeneinlagen stiegen auf eine Höhe von 155 Millionen Euro.

Die Höhe der Kredite an die Kunden erreichte 310 Millionen Euro.

Um 14 Prozent erhöhte sich die Bilanzsumme auf 342 Millionen Euro.

Die Bank hatte 4817 Mitglieder (31. Dezember) und 47 Mitarbeiter, darunter fünf Auszubildende.

Der Energiepark Garrel nimmt dabei einen besonderen Stellenwert ein. Den Bau und die Platzierung der Anteile nannte Vorstandsmitglied Rainer Herbers eine Erfolgsgeschichte. Das größte Infrastrukturprojekt im Landkreis Cloppenburg mit einem Volumen von 56 Millionen Euro sei erfolgreich abgeschlossen worden. Im September sei die letzte von elf Windmühlen ans Netz gegangen. 539 Einwohner der Gemeinde haben sich beteiligt.

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In Garrel angekommen sind auch die Strafzinsen, die die EZB von Banken verlangt, die dort ihr Geld deponieren. Die DZ-Bank, die Zentralbank der Raiffeisenbanken, habe der Garreler Bank erstmals Strafzinsen in Höhe von 10 000 Euro für das erste Halbjahr 2017 in Rechnung gestellt. Bislang habe die DZ-Bank die Minuszinsen allein bezahlt, sagte Herbers. Jetzt würden auch die einzelnen Banken zur Kasse gebeten. Scharfe Kritik übte das Vorstandsmitglied an der Überregulierung der Banken. Jede örtliche Bank müsse dieselben Bedingungen erfüllen wie große Banken. Das habe zur Folge, dass nur etwa die Hälfte der Mitarbeiter den originären Bankgeschäften nachgehe. Ein kleinteiliges Bankensystem sei die Stütze des Mittelstandes und dürfe nicht überreguliert werden.

Die Erfolgsgeschichte der Raiffeisenbank Garrel werde sich auch im Jahr 2017 fortsetzen, versprach Herbers. Die Zahlen der ersten sechs Monate wiesen erneut deutliche Steigerungen auf. Das gilt auch für die Zahl der Mitglieder. „Vielleicht können wir noch in diesem Jahr das 5000. Mitglied der Bank begrüßen“, sagte Herbers. Das Volumen aller Kredite könne auf eine halbe Milliarde Euro steigen. Da alle Prüferergebnisse positiv waren, wurde der Vorstand entlastet. Der Vorsitzende des Aufsichtsrates, Dr. Clemens Hackstedt, wurde einstimmig für drei weitere Jahre von den 200 Mitgliedern in seinem Amt bestätigt.

In seinem Bericht stellte Herbers auch die Pläne für den Bau von Immobilien vor. An der Straße Auf´m Hauk entstünden zwei Häuser mit je zwei Wohnungen. Auf dem Gelände des ehemaligen Kindergartens will die Bank durch einen Anbau mehr Platz für die Mitarbeiter schaffen. Zusätzlich sind auf diesem Gelände Geschäftsräume und Wohnungen geplant. An der Hauptstraße (jetzt Fahrrad Högemann) plant die Bank ebenfalls Geschäftsräume und Wohnungen. Dabei soll ein Schwerpunkt für das Gesundheitswesen entstehen.

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