Garrel Einige Herausforderungen stehen im kommenden Jahr auf der Agenda von Gemeinderat und Gemeindeverwaltung. Auf ein Jahr der „wegweisenden Planungen und Vorhaben“ blickt Bürgermeister Thomas Höffmann voraus.

Guter Hoffnung ist er in Bezug auf neue Grundstücke, in Kürze könnte es konkreter werden. Der Verwaltungschef kündigt an, im kommenden Jahr aktiv an Grundstückseigentümer heranzutreten und mit ihnen über Möglichkeiten zu sprechen, Grundstücke zu übertragen. „Ich bin zuversichtlich, dass es uns gelingen wird, potenzielles Bauland zu erwerben und zu erschließen.“ Denn sowohl in Garrel als auch in den Ortschaften bestehe ein „hoher Bedarf an Wohnbau- und Gewerbeflächen“.

Ein weiteres großes Vorhaben im Jahr 2020, die Planung und Sanierung der Kläranlage, werde sich erheblich auf den Haushalt auswirken. Allerdings sei die Investition notwendig. Die Erweiterung des Rathauses werde abgeschlossen und dann den Mitarbeitern der Verwaltung angemessene und moderne Büroflächen zur Verfügung gestellt, blickt Höffmann voraus. Er verweist ferner auf den Bau weiterer moderner Kindertagesstätten, die die Kinderbetreuung verbessern werde.

Im Schulbereich „werden wir an der Grundschule Garrel erstmalig ein Ganztagsangebot zur Verfügung stellen können“, kündigt Höffmann ein Ende der Hängepartie an.

Im Garrel wird im kommenden Jahr der Ortskern saniert. Dabei gelte es, diesen sowohl funktionell als auch nach außen ansprechend zu entwickeln, um die Aufenthaltsqualität im Ort zu steigern. „Ich bin mir sicher, dass wir in Garrel eine deutliche Aufwertung erreichen werden.“ Um die Verkehrssituation im Ort zu verbessern, will Höffmannn zeitnah Gespräche mit den zuständigen Stellen an. „Weitergehende Planungen und Maßnahmen“ seien erforderlich.

2,7 Millionen Euro werden in den Breitbandausbau in den nächsten Jahren in der Gemeinde investiert, benennt Höffmann ein weiteres Vorhaben.

Der Bürgermeister kündigte an, ab dem kommenden Jahr Bürgerfragestunden in den Ortschaften anbieten zu wollen, um die Entwicklung dort anzugehen. Dazu will Höffmann zu Beginn des Jahres Gesprächstermine mit den Verantwortlichen anbieten.

Umsetzen möchte Höffmann auch die im Wahlkampf angekündigten „Runden Tische“ mit Vertretern der Wirtschaft und Vereine. Der Gemeinderat werde sich mit der Aktualisierung des Feuerwehrbedarfsplans für die Gemeinde befassen müssen und auch ein modernes angemessenes Jugendkonzept nach der Schließung des Jugendtreffs erarbeiten.

Dank spricht Höffmann Karl-Heinz Focken aus für die kommissarische Leitung des Bürgermeisteramtes sowie den drei stellvertretenden Bürgermeistern Herbert Holthaus, Stefan Meyer und Rainer Hilgefort für die „Leistungen in der bürgermeisterlosen Zeit“.

Reiner Kramer stv. Redaktionsleitung Cloppenburg/Friesoythe / Redaktion Münsterland
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