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Friesoythe Der 20. März steht ganz im Zeichen des Glücks. Und das nicht nur, weil jetzt kalendarisch der Frühling begonnen hat und passend dazu die Sonne Hoffnung auf steigende Temperaturen macht. Am 20. März findet nämlich seit 2013 jährlich der „Weltglückstag“, auch bekannt als „Internationaler Tag des Glücks“, statt.

In welchem Land es sich am glücklichsten lebt, das wird in dem „World Happiness Report“ angegeben. Dies ist eine Studie, die Bürger aus allen Ländern der Welt befragt, wie zufrieden sie mit ihrem Leben sind. Auch die Möglichkeiten der Selbstbestimmung und die Lebenserwartung fließen in die Bewertung mit ein. In der aktuellen Tabelle von 2018 liegt Deutschland auf dem 15. Platz. Auf den ersten drei Plätzen landen die skandinavische Länder Finnland, Norwegen und Dänemark.

Nordluft macht also glücklicht, wie sich auch in Deutschland zeigt. Laut „Glücksatlas 2017“ leben in Schleswig-Holstein und Hamburg die glücklichsten Deutschen. Niedersachsen – im Vorjahr noch auf Platz 3 – ist jedoch nur noch auf Platz 7 vorzufinden. Im Bundesland soll die Lebenszufriedenheit demnach abgenommen haben. Aber wie sieht es mit der Zufriedenheit in Friesoythe aus? Und hatten die Friesoyther am Weltglückstag eher Glück, oder eine richtige Pechsträhne?

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Zwar nicht am Weltglückstag, aber dafür erst vor Kurzem, lief es für Günter Sobing richtig glücklich. Am Sonntagabend fuhr der Friesoyther mit seinem Auto durch die Eisenstadt, also plötzlich von rechts aus einer Straße ein Auto auftauchte. Eine Kollision konnten beide Autofahrer aber gerade noch verhindern. „Da habe ich richtig Glück gehabt“, sagt Günter Sobing. Mit dem Begriff Glück verbindet er in erster Linie seine Familie und den Beruf. Der Friesoyther ist als Seelotse auf der Jade und der Weser tätig, eine Aufgabe, die ihm immer wieder Freude bereitet. Die Familie ist auch für Nicole Schmidt aus Markhausen sehr viel Wert. „Dass meine Kinder gut in der Schule sind, ist für mich schon ein großes Glück“, sagt die 44-Jährige. Froh war Nicole Schmidt am Tag des Glücks vor allem über ein Vorstellungsgespräch ihres Sohnes, das hoffentlich glücklich verlaufen ist.

Dass es nicht immer das große Glück sein muss, meint die 25-Jährige Anne Kamp­haus. „Auch die kleine Dinge machen mich glücklich, davon versuche ich, jeden Tag etwas zu finden“, sagt die Altenoytherin. Am Tag des Glücks war es zum Beispiel, dass ein Parkplatz, den sie normalerweise immer benutzt, gerade wieder frei wurde, als sie diesen Parkplatz sehen konnte. „Es muss nicht immer was Seltenes sein, dass glücklich macht“, meint die 25-Jährige.

Auch Bärbel Fortwengel aus Sedelsberg braucht nicht viel, um glücklich zu sein. Man könnte sagen, dass für sie an jedem Tag Weltglückstag ist. „Ich war schon immer ein positiver Mensch. Es gibt genug negative Menschen, aber ich gehöre nicht dazu“, erzählt die Sedelsbergerin gut gelaunt. Dass dabei trotz kühler Temperaturen die Sonne scheint, macht sie am Tag des Glücks schon allein glücklich.

Doch es gibt auch Menschen in der Eisenstadt, für die es zuletzt alles andere als glücklich verlaufen ist. So erzählt uns ein weiterer Friesoyther, dass ihm in den vergangenen Monate zwei schwere Schicksalsschläge widerfahren sind. Vor sechs Monaten verstarb seine Ehefrau und in der vergangenen Woche sein Vater. Dass ihm in dieser Zeit viele gute Freunde zur Seite stehen, ist für ihn dennoch ein großes Glück.

Wie wichtig die Gesundheit ist, betonten noch viele weitere Friesoyther. Mit Blick auf andere Länder wurde auch mehrmals die friedliche Lage in Deutschland als großes Glück genannt. Ein Gedanke, der sehr zum Entstehungsgrund des Weltglückstages passt. Der Tag soll nämlich dafür sorgen, dass in jedem Land ein glückliches Leben möglich ist.

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