Cloppenburg Langjährige Mitglieder hat der Lionsclub Cloppenburg jetzt bei einem Clubabend im Dorfkrug des Museumsdorfs Cloppenburg geehrt. Der Einladung war auch Distrikt-Governor Thomas Bartke gefolgt, der die Ehrungen folgender fünf Mitglieder persönlich vornahm.

40 Jahre ist Dr. Gustav Schünemann dabei, 30 Jahre Hans-Jürgen Thurau. Ludger Karnbrock und Werner Schulte halten jeweils 20 Jahre den Lions die Treue, während Timo Kaapke auf eine zehnjährige Mitgliedschaft zurückblickt. Nicht anwesend waren Bernhard Hachmöller (50 Jahre), Hans-Georg Keimer (40 Jahre), Antonius Meyer und Dr. Hermann Gorbahn (beide 30 Jahre), Hermann Moormann (25 Jahre), Johannes Witte (20 Jahre) sowie Ansgar Quatmann und Franz-Josef Holzenkamp (zehn Jahre). Auch sie bekommen jeweils eine Urkunde. Als neues Mitglied wurde Tobias Vaske aus Cloppenburg vom Lionspräsident Matthias Kläne-Menke aufgenommen.

Als Gastredner sprach Uwe Bartels, Vorsitzender des Agrar- und Ernährungsforums (AEF). Er betonte, dass sich die Agrar- und Ernährungswirtschaft aktuell durch Preisverfall und Akzeptanzverlust in der Gesellschaft in einer Krise befände. Er forderte einen offenen Dialog ­über die Bereiche Tierwohl, Nährstoffüberschüsse und Antibiotikaeinsatz. „Eine Gesellschaft, die den Dauerkonflikt um die Nutztierhaltung lösen will, steht in einem marktwirtschaftlichen System mit offenen Grenzen vor einer immensen Herausforderung“, so Bartels. Er betonte, dass auch der Berufsverband sich scheue, konkrete Maßnahmen einzufordern. Politik, Berufsverbände und gesellschaftliche Verbände seien gefordert, gemeinschaftlich Lösungen zu erarbeiten, betonte der ehemalige niedersächsische Landwirtschaftsminister.

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Darüber hinaus sei es dringend erforderlich, die Nährstoffüberschussproblematik mit einem stimmigen Gesamtkonzept – durch technische Aufbereitung in der Region und durch Export in Ackerbauregionen – ökologisch verantwortbar zu lösen. „Die eingereichte Klage vor dem Europäischen Gerichtshof ist der letzte Warnschuss, der hoffentlich von Jedermann gehört wurde“, so Bar­tels

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