Scharrel „Bin dann mal weg, Mittagessen kannst du googlen“, so lautete der Vortrag von Ute Hecht, Mitarbeiterin der Landwirtschaftskammer-Bezirksstelle Ostfriesland, im Bonifatiushaus. Mit unterschiedlichen Vorstellungen gingen die 60 Saterländer Landfrauen in diesen Abend.

Zuerst gab es aber einen guten Einstieg – einen Teller, gefüllt mit drei Dips aus Halbfertigprodukten und mit Gouda-Frischkäserolle, Gemüse und selbst gebackenes Brot. Nachdem sich alle gestärkt hatten, führte Hecht Essgewohnheiten aus, erläuterte Ernährungsprobleme in der Kriegszeit, das Wirtschaftswunder, die „fetten Jahre“ und kam auf das 21. Jahrhundert zu sprechen. Zu bedenken gab sie, dass die sogenannten ernährungsbedingten Erkrankungen eine Milliarde Euro im Jahr kosten würden.

Halbfertig- und Fertigprodukte bestimmten in vielen Familien den Ernährungsalltag und die Essgewohnheiten bewegten sich in Richtung „immer schneller und bequemer“. Gemeinsame Mahlzeiten gebe es in vielen Familien nicht mehr. Der Trend gehe aber auch in die andere Richtung, hin zu regionalen Produkten. Gütesiegel und Aufklärung über Inhalt und Zusatzstoffe spielten mittlerweile eine große Rolle. Die Devise könnte also lauten, so die Landfrauen: Besser statt mehr; gesünder, frischer und regional statt fertig auf den Tisch. Das Fazit der Veranstaltung war ernüchternd: „Wir Landfrauen können das Mittagessen noch nicht googlen, also, mit einem lachenden Auge betrachtet, zurück an den Herd und zur Hausmannskost.“

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Mit dem Kochbuch der Landfrauen bedankte sich die erste Vorsitzende Annelen Heyens bei Hecht. Heyens erinnerte an die nächste Fahrt zum Seefischkochstudio nach Bremerhaven im März und lud ein zum Vortrag am 21. April, bei dem es um das Thema „Osteoporose“ geht.

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