Essen Zu einem festen Bestandteil im Programm des Bildungswerkes Essen ist das Bildungsfrühstück mit dem Bürgermeister geworden. Auch in diesem Jahr stießen die „Infos aus dem Rathaus“ auf ein großes Interesse. So konnte der Geschäftsführer des Bildungswerkes, Manfred Göken, einen Rekordbesuch verzeichnen.

Bürgermeister Heiner Kreßmann nannte zunächst Zahlen, Daten und Fakten. Aktuell leben in der Gemeinde Essen 9440 Bürgerinnen und Bürger. Davon besitzen 1680 Personen eine ausländische Staatsangehörigkeit. Im Jahr 2018 wurden 104 Kinder geboren, und es gab 30 Todesfälle. Im Standesamt von Essen gaben sich 40 Paare das Ja-Wort. Dann folgte ein kurzer Rückblick auf das Jahr 2018. Erwähnt wurde zum Beispiel der Endausbau der Florianstraße. Zudem wurde die Außenstelle des Rathauses an der August-Meyer-Straße vorgestellt, die auch vom Bildungswerk genutzt wird.

Ausführlich berichtete Kreßmann über den zügigen Ausbau des ersten Bauabschnittes der Langen Straße, der weit fortgeschritten sei. Die bisher gelegte Pflasterung zeige, wie die Ortsdurchfahrt sich nach der endgültigen Fertigstellung darstelle. Zudem gab es Informationen über den Planungsstand des zweiten Bauabschnittes der Langen Straße in südlicher Richtung und des Achterortes sowie die geplante Umgestaltung des Marktplatzes.

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Ein weiterer wichtiger Punkt war der Umbau der Grundschule und die Beplanung des Umfeldes der Schule sowie die Überprüfung und Ausstattung der Kinderspielplätze. Die Straßenbeleuchtung an der Löninger Straße und am Hasetalradwanderweg wird auf LED-Lampen umgestellt. Entlang des Nadamer Baches werden neue Lampen aufgestellt. Beide Maßnahmen werden mit Fördermitteln finanziell unterstützt. Die Bushaltestellen an der B 68/Felde, in Nordholte und auf der Uhlenflucht werden durch neue Beleuchtung, Errichtung von Fahrradständern und Wartehäuschen ertüchtigt. Bürgermeister Kreßmann äußerte die Hoffnung, dass weitere Bushaltestellen ausgerüstet werden.

Finanziell steht die Gemeinde Essen gut da. Aus einer Statistik wurde ersichtlich, dass sich das Steueraufkommen in 2018 auf 18,7 Millionen (Mio.) Euro belief (2017: 15,5 Mio. Euro). Der Schuldenstand betrug in 2018 insgesamt 3,9 Mio. Euro (2017: 4,1 Mio.). Für die Tilgungen mussten in 2018 rund 289 000 Euro (2017: rund 233 000)  und für Zinsleistungen 97 000 Euro (2017: 99 000 Euro) aufgebracht werden. Wer viel einnimmt, muss allerdings auch viel zahlen. So wurde für die Kreisumlagen, Gewerbesteuerumlage und Finanzausgleichsumlage in 2018 ein Betrag von 8,4 Mio. Euro (2017: 10,7 Mio Euro.) fällig. Die Steuerkraft je Einwohner betrug in 2018 1750 Euro (2017: 1700 Euro). In 2018 waren 79 Personen bei der Gemeinde beschäftigt (2017: 73) – was letztlich auch den gestiegenen Anforderungen sowie dem gestiegenen Personalbedarf im Bereich der Kinderbetreuung und mehr Kindergartenkinder geschuldet ist.

Als wichtige Zukunftsaufgaben sah Kreßmann die weitere Ausweisung von Wohn- und Gewerbeflächen. In der anschließenden Diskussion stellte sich der Bürgermeister den Fragen der Teilnehmer.

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