[SPITZMARKE][SPITZMARKE][SPITZMARKE][SPITZMARKE][SPITZMARKE]EMSTEK EMSTEK/L - Einblicke in den aktuellen medizinischen Stand der Entwicklung des orthopädischen Gelenkersatzes hat am vergangenen Sonnabend das medizinische Symposium „Das Kunstgelenk – und was danach?“ der Orthopädischen Klinik am Emsteker Sankt-Antonius-Stift gewährt. Nach dem fachlichen Teil war die Öffentlichkeit zu einer Informationsveranstaltung in den Saal des Pfarrheims eingeladen.

Dabei würdigte Dr. Lüder Duhme, Chefarzt der Rheumaabteilung, zunächst die Leistungsfähigkeit der Klinik unter Prof. Klaus Jahn und seinem Nachfolger Dr. Harald Kuhn und dankte den Organisatoren des Symposiums. Er wies darauf hin, dass es inzwischen mehr als 200 Formen der Arthrosebehandlung gäbe. Als wesentliche Ursachen der schmerzhaften Erkrankung nannte er die Überbelastung der Gelenke in Verbindung mit einer gestiegenen Lebenserwartung.

Kuhn ging auf Möglichkeiten des Gelenkersatzes wie Kappen- und Schenkelhalsprothesen ein. Zudem stellte er die unter seiner Mitwirkung entwickelte und bislang etwa 200fach eingesetzte Kleinstprothese „Nanos“ vor, mit der ein Gelenkersatz extrem knochensparend erfolgt. Darüber hinaus berichtete er über die Technik des Kunstgelenkersatzes am Sprunggelenk. Dadurch könnten die sonst üblichen Gelenkversteifungen verhindert werden.

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Weitere Themen der Veranstaltung waren erfolgreiche Implantationen an den oberen Extremitäten unter Berücksichtigung der Einsatzmöglichkeiten unterschiedlicher Prothesen. Den Wert sofortiger Physiotherapie nach einer Operation unterstrich Johann Sievers, der Leiter der Emsteker Physiotherapie.

Dem Thema Rehabilitation widmete sich Prof. Bernhard Greitemann, Chefarzt der Klinik Münsterland in Bad Rothenfelde. Er verwies auf vielfältige biomechanische Ursachen bei Gelenk- und Kunstgelenkschädigungen. Greitemann gab praktische Hinweise zur Thromboseprophylaxe und zur Anwendung von Hilfsmitteln. So entlaste etwa ein Abstützen mit den Armen an Stuhllehnen beim Aufstehen die Kunstgelenke der unteren Gliedmaßen.

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