Garrel Insgesamt sieben Router im Freifunk-Netz laufen aktuell in Garrel und erlauben es, kostenlos im Internet zu surfen – davon fünf an der Hauptstraße. „Es läuft“, sagt Michael Wendeln, Vorsitzender des Handels- und Gewerbevereins. Gleichwohl hätte er sich gewünscht, dass schon einige Router mehr am Netz wären, sagt Wendeln am Mittwoch auf Nachfrage der NWZ . Die Initiative für das Freifunk-Netz in Garrel hatte der HGV gemeinsam mit der Jungen Union gestartet.

Aktuell ist kostenloser Netzzugang möglich beim Schuhhaus Thole, beim Mobilshop Garrel (Alexander Looschen), bei Bohmann-Laing Steuern und Controlling, bei Otto Behrens sowie bei Auto Wessel. Im Modehaus Wendeln seien noch einige technische Probleme zu lösen, berichtet Michael Wendeln. Ähnliches gelte auch für andere Gewerbetreibende an der Hauptstraße.

Im Laufe dieses Jahres hofft der HGV-Chef, entlang der Hauptstraße ein möglichst flächendeckendes Freifunk-Netz laufen zu haben. „Das Ziel ist, eine gute Abdeckung zu erreichen.“

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Freifunk-Netz

Wer sich am Freifunk-Netz in Garrel beteiligen und einen Router bei sich installieren möchte, kann sich an Michael Wendeln (Telefon   04474/303) oder an Alexander Looschen im Mobil-Shop (Telefon   04474/9329067) melden. Alexander Looschen bietet auch vorkonfigurierten Router an.

Auch die katholische Kirchengemeinde hat ihre Beteiligung signalisiert und möchte Router an kircheneigenen Gebäuden installieren. Kirchenprovisor Wilfried Bunten hat dabei vor allem die Flüchtlinge im Blick, die im Johanneshaus Sprachunterricht erhalten oder sich im „Café International“ treffen. Deshalb könnte dort ein Router angeschlossen werden. „Wir wollen das gerne machen“, so Bunten.

Auch bei den Kindergarten in kirchlicher Trägerschaft könne man sich das durchaus vorstellen – „Uns ist es überall Recht, wo es Sinn macht“, meint Bunten.

An öffentlichen Gebäuden wie etwa an Vereinsheimen oder Sporthallen könnte künftig ebenfalls ein kostenloser Netzzugang ermöglicht werden. Wo und wann das geschehen soll, ist noch unklar.

Michael Wendeln betont, dass das Freifunk-Netz nicht auf die Hauptstraße beschränkt sein müsse. Es biete auch in Wohngebieten die Möglichkeit, ein kostenloses W-Lan-Netz aufzubauen.

Die Router verbinden sich miteinander und sollen so ein möglichst flächendeckendes Netz schaffen. Dazu wird auf dem Smartphone oder dem Tablet bei eingeschaltetem W-Lan das nordwest.freifunk.net angezeigt. Die Daten werden nicht ausgewertet. Und für diejenigen, die einen Router zur Verfügung stellen, besteht keine Gefahr, in Haftung genommen zu werden. Denn die Daten werden wie durch einen Tunnel durchgeleitet. Ins Internet gehen die Daten erst bei Freifunk – der Absender ist eben Freifunk.

Die Kosten für einen einfachen Router sind mit rund 20 Euro überschaubar.

Reiner Kramer stv. Redaktionsleitung Cloppenburg/Friesoythe / Redaktion Münsterland
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