Emstek /Kellerhöhe Ein großer Teil der Einwohner aus dem Bereich Hoheging-Kellerhöhe-Bürgermoor geht davon aus, dass die beiden Hochspannungsleitungen (220 und 110-kV) über den Hausdächern demontiert werden, wenn die 380-kV-Überlandleitung gebaut wird. Darauf sei zurzeit zwar zu hoffen, aber man solle sich darauf nicht verlassen, sind sich die Vertreter des Dorfvereins Hoheging-Kellerhöhe-Bürgermoor (Ho-Ke-Bü) und des CDU-Gemeindeverbands Emstek einig. Sie haben aufgrund des Such- und Planungsverfahren wenig Vertrauen in die Sache, so die Verantwortlichen.

In einer Pressemitteilung rufen der Dorfverein und die CDU Emstek die Einwohner, die von dem aktuell in sehr geringem Abstand über ihrer Wohnsiedlung und ihren Häusern hängenden 220-kV und 110-kV-Hochspannungsleitungen beeinträchtigt sind, dazu auf, Einwendungen zu den Planungen des Netzbetreibers Tennet für den Neubau geplanten Höchstspannungsleitung zu erheben.

Dazu gehört, dass die in den vorliegenden Planunterlagen dargestellte Umgehung des örtlichen Siedlungsbereichs in der Ortslage Hoheging/Kellerhöhe mit der neuen Leitung dann auch tatsächlich erfolgen muss, so CDU und der Dorfverein. In diesem Zusammenhang raten beide Gruppen, darauf zu bestehen, dass beim Ersatz der 220-kV-Leitung des Netzbetreibers Tennet die 110-kV-Leitung des Netzbetreibers Avacon abgebaut und an die neue Leitung angehängt wird.

Einwilligung und Werberichtlinie

Ja, ich möchte den Corona-Update-Newsletter erhalten. Meine E-Mailadresse wird ausschließlich für den Versand des Newsletters verwendet. Ich kann diese Einwilligung jederzeit widerrufen, indem ich mich vom Newsletter abmelde (Hinweise zur Abmeldung sind in jeder E-Mail enthalten). Nähere Informationen zur Verarbeitung meiner Daten finde ich in der Datenschutzerklärung, die ich zur Kenntnis genommen habe.

Da es sich um zwei voneinander unabhängige Unternehmen handelt, sollten die Einwohner eine entsprechende Auflage der Behörde einfordern, heißt es weiter. Für den Fall, dass diese kombinierte Forderung nicht erfüllt werden sollte, raten Dorfverein und CDU, grundsätzliche Bedenken schriftlich zu erheben.

Diese Schreiben müssen bis 31. August beim Amt für regionale Landentwicklung Weser-Ems, Theodor-Tantzen-Platz 8, 26122 Oldenburg, eingegangen sein. Fragen beantworten der Vorsitzende des Dorfvereins, Rolf Frilling, und der Vorsitzende des CDU-Gemeindeverbands Emstek, Heinz Janßen, Telefon   0 44 73/ 17 13.

Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.