Emstek /Halen Und wieder einmal hatte Emsteks Bürgermeister Michael Fischer eine frohe Kunde für die Gemeinde insgesamt und für die Halener und Höltinghauser im besonderen: Aus einem europäischen Förderprogramm gibt es 100 000 Euro für die Anlegung eines Wegs rund um den auch über die Gemeindegrenze hinaus bekannten Badesee in Halen. „Das ist die Maximal-Förderung“, betonten er und Projekt-Manager Franz-Josef Rump im Gespräch mit dem Vorsitzenden des Planungsausschusses Josef Lamping sowie den örtlichen Ratsmitgliedern Jens Brockhorst, André Niemann, Annette Reinke und Ulrich Kalvelage im Rathaus. Anschließend ging es direkt an den See.

Das Projekt ist vor langen Jahren von den Halenern und der CDU initiiert worden. Im Rat wurden die notwendigen Beschlüsse gefasst, und man wartete nur noch auf einen positiven Bescheid zur Förderung. Immerhin werden insgesamt 300 000 Euro verbaut. Fischer hofft auf eine Fertigstellung zum nächsten Sommer.

Die Länge des Rund­wegs beträgt etwa 1700 Meter. Ausgehend vom großen Parkplatz wird der Rundweg an der Südseite zum Strandgelände geführt und verläuft an der Westseite des Sees oberhalb der Liegewiesen an der Unterkante der Böschung. Der Rundweg führt im Nordwesten durch den Wald. Im Norden soll er mit einem Abstand von fünf bis sechs Metern zur Uferlinie verlaufen. Der Jungbaumbestand zwischen dem See und dem Rundweg soll hier dauerhaft beseitigt werden, um eine ausgeprägte Gewässer­rand­zone zu entwickeln. Im Nordosten führt der Weg wieder durch die an den See an­grenzende Grünfläche. Wo möglich, soll sich der Weg an vorhandenen Trampelpfaden orientieren.

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Vom Rundweg wird es eine Anbindung in Richtung Norden zur Siedlung an der Eisenbahnstraße und eine An­bindung im Südwesten zur Hauptstraße geben. An den beiden neuen Zugängen werden einige Fahrradbügel aufgestellt und an der Eisenbahnstraße einige Stellplätze geschaffen werden, erläuterte Rump die Pläne den Ratsmitgliedern.

Der Rundweg soll mit einer wassergebundenen Decke in einer Breite von zwei Metern ausgebaut und als barrierefrei hergestellt werden. Le­diglich die Anbindung im Südwesten zur Hauptstraße kann aufgrund des großen Hö­henunterschieds nicht barrierefrei angelegt werden.

An einigen Stellen werden Informationstafeln aufgestellt, um die Entstehungsgeschichte des Halener Badesees sowie die verschiedenen Na­turbereiche im und um das Gewässer mit ihrem ökologischen Nutzen zu doku­mentieren. Am Weg sind rund um den See Sitzbänke vorgesehen.

Einen Überblick über den Badesee soll der Besucher über eine Aussichtsplattform erhalten, die oberhalb der Böschung im Südwesten vor­gesehen ist. Die Plattform soll aus einer Holzkonstruktion erstellt werden, die sich gut in die Umgebung einfügt.

Peter Linkert Redaktionsleitung Cloppenburg / Redaktion Münsterland
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