Emstek Auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr 2018 haben am Montagabend Vorstand und Aufsichtsrat der Volksbank Emstek bei ihrer gut besuchten Generalversammlung im Saal Backhaus zurückgeblickt. Durch die Versammlung führte Aufsichtsratsvorsitzender Josef Wendeln, der an diesem Abend ein Jubiläum feierte. Seit 25 Jahren ist er Mitglied des Aufsichtsrates und wurde dafür vom Vorstandsmitglied Andreas Langemeyer geehrt. Dieter Diener vom Genossenschaftsverband Weser Ems überreichte dem Jubilar die Ehrennadel in Silber. Carsten Völke von der DZ-Bank sprach ein Grußwort.

Andreas Langemeyer erläuterte den Jahresabschluss sowie den Lagebericht für das Jahr 2018. Er zeigte sich zufrieden mit dem Verlauf des Geschäftsjahres, verwies aber auf die schwierigen Rahmenbedingungen. Er kritisierte vor allem die Niedrigzinspolitik der EZB-Bank und die Strafzinsen auf die bei der Bundesbank gehaltenen Einlagen. Demgegenüber hob er die Vorteile der örtlichen Volksbanken mit ihrer festen Verankerung in der Region hervor. „Das Geld bleibt in der Region – für die Menschen in der Region“, so Langemeyer.

Die Kundenkredite konnten im vergangenen Geschäftsjahr vor allem aufgrund der hohen Nachfrage nach Wohnungsbaufinanzierungen sowie der Investitionen von gewerblichen Unternehmen um 3,6 Prozent im Vergleich zum Vorjahr gesteigert werden. Der Gesamtbestand der Kundenkredite wuchs damit auf 201,5 Mio. Euro. Die Kundeneinlagen erhöhten sich im gleichen Zeitraum um mehr als sieben Prozent auf 139,3 Mio. Euro. Die Bank betreut insgesamt ein Kundenvolumen von mehr als 450 Mio. Euro. Das Geschäftsguthaben der 4100 Mitglieder (Stand Ende 2018) betrug 1,58 Millionen Euro.

Von dem erzielten Bilanzgewinn in Höhe von circa 405 000 Euro erhalten die Mitglieder auf das eingezahlte Geschäftsguthaben eine Dividende von 3,5 Prozent zuzüglich des individuellen VR-Mitglieder-Bonus. Dies entspricht einer Auszahlung von durchschnittlich über sieben Prozent, betonte Langemeyer.

Die gesamte Dividenden- und Bonuszahlungen an die Mitglieder belaufen sich auf über 122 000 Euro. Für das Jahr 2019 rechnet Langemeyer wiederum mit einem guten Betriebsergebnis und einer guten Investitionstätigkeit, auch dank der starken Investitionen in den Wohnungsbau.

Josef Wendeln berichtete über die Tätigkeit des Aufsichtsrates, Vorstandsmitglied Thorsten Kaiser stellte den Prüfungsbericht des Genossenschaftsverbandes vor. Die Feststellung des Jahresabschlusses und die Verwendung des Jahresüberschusses erfolgten einstimmig. Auch Aufsichtsrat und Vorstand wurden einstimmig entlastet. Reiner kl. Holthaus schied turnusmäßig aus dem Aufsichtsrat aus und wurde anschließend einstimmig wiedergewählt.

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