Zu einem Informationsbesuch traf sich die CDU-Bundestagsabgeordnete Silvia Breher in Cloppenburg im Haus Bethanien an der Kirchhofstraße mit Vertretern der Kontaktstelle mit angegliedertem Krisendienst. Neben der Vorsitzenden Elisabeth Hemmen nahmen auch der Leiter des Gemeindepsychiatrischen Zentrums, Clemens Rottinghaus, die Leiterin der Tagesstätte und ehrenamtliche Helferin im Krisendienst, Elisabeth Scheffczyk, der Schatzmeister der Kontaktstelle, Gerd Niehaus, der Ratsvorsitzende im Kreistag des Landkreises Cloppenburg, Bernd Hackstedt, sowie Hermann, Reinhold und Barbara als Betroffene teil. „Mir ist es wichtig, ein Bild von dieser Einrichtung zu bekommen, die ich bis jetzt nicht kannte“, sagte Breher.

Vorsitzende Hemmen informierte die Abgeordnete, dass die Zahl der Menschen, die psychisch erkranken, immer mehr zunehme. Auch junge Menschen seien oft dem gesellschaftlichen Druck in Beruf und Familie nicht gewachsen. „Umso wichtiger ist es, dass es Einrichtungen gibt, die Hilfe leisten. Dazu gehört neben professioneller Hilfe auch die Begegnung im niederschwelligen Bereich“, so Hemmen. Eine Anlaufstelle der Begegnung biete das Haus Bethanien in der Kirchhofstraße in Cloppenburg.

Das Angebot besteht seit elf Jahren und sei für viele Menschen zu einem zweiten Zuhause geworden. Wie wichtig das Kontakt-Café sei, zeige die stetig anwachsende Besucherzahl. Auch wichtig sei das telefonische Beratungsangebot, das auch am Wochenende erreichbar ist.

Das Gerede vom Fachkräftemangel ist für Matthias Aumann kein Thema. Er selbst beschäftigt fast 75 festangestellte Mitarbeiter in seinem Unternehmen Aumann:grün AG, die er vor sechs Jahren im Alter von 23 Jahren gründete. Man müsse die Sichtweise ändern und richtig kommunizieren, sagt er. Wie das funktionieren kann, stellte er nun den rund 45 anwesenden Mitgliedern des Verbundes familienfreundlicher Unternehmen in den Räumen seines Unternehmens in Cloppenburg vor.

Positiv Denken und sich mit positiven Menschen umgeben, ist die Kernbotschaft, die Matthias Aumann vermittelt. Mitarbeiter und Kunden müssten an erster Stelle stehen. Er geht bei der Suche nach Mitarbeitern neue Wege. So wirbt er in den sozialen Medien mit Kurzvideos, die auch mal etwas verrückt sein dürfen. Bei den Bewerbungen bevorzugt er kurze Bewerberprozesse.

Aumann setzt in seinem Unternehmen auf Mitarbeiter, die Mutmacher sind. Miesmacher hätten bei ihm keine Chance. „Wenn Du schlechte Mitarbeiter hast, bist du ein schlechter Chef“, sagt er. Gerechtigkeit, Transparenz und Information seien wichtig, um die Identifikation der Mitarbeiter mit dem Unternehmen zu fördern.

Mit dem Konzept der Mitarbeiterrekrutierung und -führung hat die Aumann:grün AG viele Auszeichnungen und Zertifikate erlangt. Die Financial Times bewertet die Firma als 54. am schnellsten wachsendes Unternehmen in Europa. Renate Hitz, Geschäftsführerin des Verbundes familienfreundlicher Unternehmen, dankte Matthias Aumann mit einem Präsent für seinen interessanten Vortrag.

Die Klimadetektive des Jojo-Programms der Roten Schule Cloppenburg besuchten zusammen mit der Klimaschutzmanagerin der Stadt, Wiebke Böckmann, einen Windpark in Emstek. Nach einem Empfang von Hermann Kalvelage vom Windpark Garther Heide, ging es für die 15 Kinder in eine Windenergieanlage. Vorab erklärte Kalvelage den Kindern, wie ein Windpark funktioniert. Eine Windenergieanlage erzeugt bei Volllast in einer Stunde so viel Strom wie ein Vier-Personen-Haushalt im Jahr benötigt. Insgesamt stehen im Windpark Garther Heide 19 Windenergieanlagen. Diese sind um die hundert Meter hoch und haben bis zu 41 Meter große Rotorenblätter.

Von der Firma Enercon führten Ingo Frey und Thomas Book die Kinder in die Technik im Inneren der Anlage ein. Hier durften die Kinder auch einmal selbst die Anlage oder die Lüftung und einen Signalknopf betätigen. „Toll, dass man aus Wind Strom machen kann“, stellte der 8-jährige Julius abschließend fest.

An der Marienschule Oberschule Cloppenburg werden Schüler „Startklar für den Beruf“ gemacht. Das behauptet die Schule nicht nur, sondern das hat eine Jury der „Aktionsgemeinschaft Gütesiegel Weser-Ems“ nun auch bestätigt. Nach der Schulbegehung kam die Jury zu diesem Ergebnis. Vor der Gütesiegelverleihung nahmen die Experten die Schule genau unter die Lupe und führten viele Gespräche. Die Schüler hatten gemeinsam mit ihren Lehrern Präsentationen zu den Werkstatttagen, Praxistagen und zu den Profilen vorbereitet. An der Schulbegehung nahmen neben der Jury und Vertretern der Schule auch die Schulelternratsvorsitzende Sandra Behrens-Jacobsen und Rainer Wilkens von der Kreishandwerkerschaft teil.

Über das Recycling-Konzept des Landkreises Cloppenburg erkundigten sich die Schüler der zweijährigen Fachschule Agrarwirtschaft der BBS am Museumsdorf. Unter der Leitung von Hildegard Rolfes (Abfallberatung des Landkreises Cloppenburg) besichtigten die Schüler den Recyclinghof Stapelfeld. Rolfes stellte den Schülern die verschiedenen Entsorgungsmechanismen der einzelnen Müllfraktionen vor. Außerdem erkundeten die Schüler die zum Recyclinghof gehörende Kompostieranlage. Diese Betriebserkundung im Rahmen des Faches „Natur- und Landschaftspflege“ soll die angehenden Landwirte für das Thema Mülltrennung sensibilisieren. An erste Stelle stehe jedoch nach wie vor die Müllvermeidung, so die betreuende Lehrkraft Yvonne Garlich.

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