Cloppenburg Mit dem Rauchen aufhören, endlich abnehmen und mehr lernen – Diese beliebten Neujahrsvorsätze haben sich auch 2016 wieder viele Cloppenburger zu Herzen genommen. Doch wie steht es knapp drei Wochen nach der Jahreswende um die Einhaltung der guten Absichten? Die NWZ  hat sich unter den Passanten in der Cloppenburger Fußgängerzone einmal umgehört.

„Ich habe mir dieses Jahr keine Vorsätze gefasst, sondern nehme das Jahr so, wie es kommt“, berichtet die 35-jährige Martina Thoben aus Cloppenburg, der es vor vier Jahren gelang, ab Januar keine Zigarette mehr anzurühren.

Sich von demselben nervigen Laster bald gänzlich befreien zu können, hofft auch Nils Tellmann. Der 18-Jährige möchte weniger rauchen und hat es bereits geschafft, seinen Tageskonsum zu halbieren. „Von einer ganzen Schachtel am Tag bin ich runter. Zur Zeit ist es noch eine halbe“, fasst der Löninger seinen bisherigen Erfolg zusammen.

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Ebenfalls recht zufrieden mit der Umsetzung seiner Ziele zeigt sich Patrick Schulte (36 ) aus Löningen. In den vergangenen drei Wochen konnte er sein Gewicht erfolgreich reduzieren. Bis jetzt habe er keine Schwierigkeiten beim Durchhalten. „Mein Konzept geht auf: Weniger und ausgewählter essen, auf Fast Food verzichten – knapp fünf Kilo sind schon weg“, versichert er, während er sich eine Ausnahme gönnt und genüsslich in seinen Burger beißt.

Auch bei der Abiturientin Sophie Busse aus Essen geht es um das Thema „weniger“ – und zwar bezogen auf das Ausgehen, denn so bleibt mehr Zeit zum Lernen. Da sie ein gutes Abitur schreiben möchte, konnte sie das Feiern bislang etwas einschränken, doch es falle ihr schwer, sich zu motivieren, so die 17-Jährige.

Ihre sechs Jahre ältere Schwester Marie befand sich zur Jahreswende im Urlaub. „Für mich waren Vorsätze in dem Moment nicht wichtig. Ich habe nicht weiter darüber nachgedacht oder mir bewusst etwas vorgenommen“, sagt sie. Marie vermutet, dass es in ihrem Leben zurzeit keiner Veränderung bedarf.

Ganz anders an die Sache heran geht die Cloppenburgerin Heike Möller. Mit ihren 53 Jahren hat sie die Erfahrung gemacht, Vorsätze ohnehin nicht einhalten zu können. Schmunzelnd gesteht sie ein, daher seit Jahren von vornherein erst gar keine mehr zu fassen. Anderen aber wünsche sie viel Erfolg dabei, so Möller.

Eine ähnliche Einstellung haben auch Christine Grafe und ihre beiden Söhne Maximilian und Sebastian zu den Neujahrsvorsätzen. Die Familie hat sich etwas eher Ungewöhnliches vorgenommen: nichts weiter als glücklich und zufrieden zu sein.

„Wir wollen alles so lassen wie es ist, denn besser könnte es uns nicht gehen“, schildert die junge Mutter mit einem Lächeln. Ihre beiden Kinder können dies nur freudestrahlend bestätigen, denn die drei sitzen während der Befragung gemütlich in einem Cloppenburger Innenstadtcafé und genießen bei einem Stück Kuchen ihren Kaffee und ihre Cola.

Insgesamt scheinen die Cloppenburger bislang recht erfolgreich bei der Umsetzung der bestehenden Neujahrsvorsätze zu sein. Bleibt nur zu hoffen, dass dies auch in den übrigen 49 Wochen des Jahres so bleibt, damit dann pünktlich zu Silvester den Vorsätzen für 2017 ins Auge geblickt werden kann.

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