BARßEL Dass ein privater Investor 3,4 Millionen Euro in die Hand nimmt, um in Barßel ein neues Einkaufszentrum zu bauen, hat den Bürgermeister der Nordkreis-Gemeinde im April 2011 bei der Vorstellung der Planungen schier aus dem Häuschen gebracht. „Für Barßel ist das wie ein Lottogewinn,“ hatte sich Bernd Schulte damals gefreut. Inzwischen sind die alten Gebäude auf der Fläche abgerissen. Die Bauarbeiten für das Einkaufszentrum laufen auf Hochtouren. Bereits im Frühjahr des kommenden Jahres soll der Neubau fertig sein.

Bereits fertig ist der Neubau der katholischen Kirchengemeinde. Barßels katholischer Pfarrer Ludger Becker hat gut 80 Kisten und Kartons getragen, als im März das neue Pfarrhaus in Barßel bezogen werden konnte. Das alte, 1964 erbaute, Pfarrhaus an der Lange Straße wurde in zehnmonatiger Arbeit saniert, umgebaut und um einen Bungalow-Anbau als Dienstwohnung für den Pfarrer erweitert. Umbau, Erweiterung und Sanierung haben insgesamt 580 000 Euro verschlungen.

Weniger ums Geld ging es, als im Sommer das Moor- und Fehnmuseum in Elisabethfehn sein 25-jähriges Bestehen feierte. Einen Wechsel gab es 2011 an der Spitze des Museums. Gründer Dr. Gustav Schünemann zog sich aus Altersgründen zurück. Neue Leiterin des bekannten Museums ist Antje Hoffmann.

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Neue Wege erkundeten die beiden Barßeler Frauen Anke van Ohlen und Katharina Frerichs. Sie machten sich im Mai auf den Jakobsweg und pilgerten zu Fuß bis Compostela. Beide Frauen überstanden die gut 800 Kilometer lange Herausforderung mit Bravour.

Und dann waren natürlich noch die Bewohner der Ortschaft Harkebrügge. Auf Bundesebene waren sie als eines der schönsten Dörfer im Wettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ ausgezeichnet worden. Deshalb reiste eine große Gruppe der Dörfler für mehrere Tage nach Berlin und nahm dort während eines großen Festaktes aus der Hand von Bundeslandwirtschaftsministerin Ilse Aigner (CSU) die Auszeichnung entgegen.

Auch im Jahre 2011 kam es auf dem Gebiet der Gemeinde Barßel zu mehreren schweren Verkehrsunfällen. Auffällig ist in den vergangenen Jahren eine Häufung von Unfällen auf der Schepser Kreuzung in Harkebrügge. Dort, am Ortseingang, soll demnächst nach den Plänen des Landkreises Cloppenburg ein Kreisverkehr entstehen. Den hatten in der Vergangenheit wiederholt zahlreiche Anlieger gefordert.

Immer wieder kommt es auch zu so genannten „Baumunfällen“, bei denen nach Einschätzung der Polizei meistens junge und noch recht unerfahrene Verkehrsteilnehmer betroffen sind. Nicht immer verlaufen solche Unfälle glimpflich: Im vergangenen August starb eine junge Frau, als sie in Lohe mit ihrem Fahrzeug von der Straße geriet und gegen einen Baum prallte.

Heinz-Josef Laing Friesoythe / Redaktion Münsterland
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