Garrel Zum Fernsehstar reicht es für den kleinen „Hiro“ noch nicht. Zum Zeitpunkt der Filmaufnahmen des Norddeutschen Rundfunks (NDR) war er noch nicht geboren. Hiro ist das erste Kalb, das einen Vater und eine Mutter der Wagyu-Rasse vom Hof Looschen in Garrel als Eltern hat. Hiros Eltern haben ihren Auftritt in einer Dokumentation des NDR, die diesen Freitag, 26. Februar, ab 20.15 Uhr ausgestrahlt wird.

Michael und sein Vater Karl-Heinz Looschen betreiben eine Wagyu-Zucht. Bekannter ist die Rasse unter der Bezeichnung „Kobe-Rinder“. Diese Bezeichnung darf nur für Tiere verwendet werden, die im gleichnamigen Bezirk in Japan gezüchtet werden. Für Kobe-Rinder wie für Wagyus gilt: Sie liefern nach Expertenmeinung das beste Rinderfleisch der Welt. Für Zucht und Fütterung haben sich Michael und Karl-Heinz Looschen hohe Standards gesetzt.

Der NDR stellt den Hof, der sich ganz neu ausrichtet hat, vor. Das Aufnahmeteam war etliche Male in Garrel, um den Übergang von der herkömmlichen Bullenmast hin zur Wagyu-Zucht zu dokumentieren. Gefilmt wurde in Garrel, als die letzten Tiere der konventionellen Mast ausgestallt und als die ersten Trägertiere für die neue Rasse geliefert wurden. Bei der Embryonenübertragung, der Trächtigkeitskontrolle durch den Tierarzt und bei der ersten Schlachtung war der zuständige Redakteur mit seinem Kamerateam dabei.

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Als es mit dem Fleisch vom ersten Tier einen Gala-Abend und am nächsten Tag ein Hoffest gab (die NWZ  berichtete), wurde ebenfalls gefilmt. Vater und Sohn haben den Film noch nicht gesehen, sie werden die Ausstrahlung am Freitag zu Hause vor dem Fernseher verfolgen.

Die Sendezeit gehört aber nicht nur der Familie Looschen. In der Dokumentation werden drei Betriebe gezeigt, die sich für die Zukunft neu aufstellen. Michael und Karl-Heinz Loschen wollen das mit der neuen Rasse schaffen. Das Einkommen wird erzielt durch den Verkauf des Fleisches und durch die Zucht. „Es gibt reichlich Anfragen von Landwirten, die ihren Betrieb durch die Wagyus ergänzen wollen“, sagt Michael Looschen.

Sohn und Vater haben große Pläne. Das Ziel sind bis zu 300 Tiere, so dass jede Woche ein Rind zum Verkauf gelangt. Dann wäre der „Wagyu-Hof Looschen“ der größte seiner Art in Deutschland.

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