Dwergte 163 Häuser, einen Badesee, das Restaurant „Beach-Point“ und weitere Infrastruktur-Einrichtungen hat der Landal-Ferienpark „Dwerg­ter Sand“ inzwischen errichtet, 30 Millionen € wurden hier seit 2002 investiert. Nun möchten die Verantwortlichen weitere 15 Häuser für den gehobenen Anspruch zwischen Badesee und Hof Debbeler für eine Investitionssumme von fünf Millionen € bauen. Zudem werden die „alten“ Häuser nach und nach saniert und modernisiert. Der erste Spatenstich ist schon gesetzt.

Landrat Johann Wimberg bezeichnete den Landal-Park als ein Projekt, das nicht nur für die Gemeinde Molbergen von Bedeutung sei, sondern das mit seinem Alleinstellungsmerkmal und seinen jährlich 130 000 Übernachtungen als ein wirtschaftlicher Faktor auf den ganzen Nordwesten der Region ausstrahle. „Wir sind froh, dass wir vor 17 Jahren den Direktor des Unternehmens, Martinus Punt, kennengelernt haben. Als wir damals hier anfingen zu bauen, titelte eine regionale Zeitung, Molbergen habe nun auch für Hasen und Kaninchen eine Beleuchtung aufgestellt“, erinnerte Bürgermeister Ludger Möller, der auch den Landtagsabgeordneten Christoph Eilers begrüßen konnte, an die Anfänge in Molbergen.

Nun gebe es am „Dwergter Sand“ 163 Häuser, einen Badesee, Restaurants, einen großen Spielplatz und sonstige Einrichtungen. Die nun geplanten 15 Häuser für den gehobenen Anspruch an der westlichen Seite des Badesees passten dort hin. „Niemand hat vor Jahren an diese Entwicklung geglaubt. Ich habe Martinus Punt als harten, aber fairen Geschäftsmann kennengelernt“, lobte Möller.

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Landrat Johann Wimberg verwies auf die Kaufkraft der Gäste. „Davon profitieren nicht nur Molbergen und seine Geschäfte, davon profitieren auch das Erholungsgebiet Thülsfelder Talsperre mit seiner Infrastruktur oder das Museumsdorf und der Tierpark. Der Landal-Park genießt ein Alleinstellungsmerkmal. So etwas gibt es sonst nicht im Kreis Cloppenburg, auch nicht im Kreis Vechta.“

Der Park diene aber auch dem Zusammenwachsen Europas. Schließlich kämen 65 Prozent der Gäste aus den Niederlanden, etwa 30 Prozent aus Deutschland und die restlichen Gäste aus Belgien und anderen europäischen Ländern. Auch der designierte Molberger Bürgermeister Witali Bastian lobte die Einrichtung. „Ich weiß die Wasserqualität zu schätzen. Schließlich habe ich hier schon einige Male gebadet“, konnte Bastian aus eigenem Erleben berichten.

Direktor Martinus Punt, gleichzeitig auch Investor, bezeichnete die Investition in die westliche Richtung über die Straße hinweg als sinnvolle Entscheidung. „Der See soll in Zukunft eher in die Mitte des Parks rücken.“ Punt erinnerte daran, dass ein Großteil der Arbeiten im Park an hiesige Firmen vergeben werde. Zudem seien acht Personen in Vollzeit und zehn Personen in Teilzeit im Park beschäftigt. Auch sei der Landal-Park „Dwergter Sand“ mit dem „Green Key“ zertifiziert, dem internationalen Label für nachhaltige Unternehmen in der Hotel- und Freizeitbranche.

Dann bat Martinus Punt die Offiziellen an die Schaufel. „Das Geld ist verbraucht. Wir müssen jetzt alle anpacken“, scherzte er und schritt mit den Offiziellen zum ersten Spatenstich.

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