Thüle Auf zehn Jahre Museumseisenbahn haben die Mitglieder der Museumseisenbahn Friesoythe-Cloppenburg e.V. bei ihrer Generalversammlung zurückgeblickt. „Ich kann nur Danke sagen“, begann der erste Vorsitzende des Vereins, Karl-Heinz Scholz, seine Rede. „Im Gründungsjahr 2003 hatten wir ein Ziel: Die Bahnstrecke von Cloppenburg nach Friesoythe darf nicht sterben“, so Scholz.

Es sei nicht einfach gewesen, was man sich damals vorgenommen habe. „Erst musste die 26 Kilometer lange Bahnstrecke in einen betriebsfähigen Zustand gebracht werden. Aus eigenen Mitteln haben wir Werkzeuge gekauft und vom Rückbau stillgelegter Bahnstrecken Schienen und Weichen erworben“, berichtete Scholz. Von anderen Eisenbahnvereinen habe man historische Schienenfahrzeuge und Wagen gekauft, die in Eigenarbeit wieder instand gesetzt worden seien.

Die erste Fahrt mit eigenen Fahrzeugen unternahmen die Mitglieder mit der Lok „Klaus“ und einem Salonwagen am 3. Oktober 2006. „Heute haben wir 24 historische Fahrzeuge, davon vier Loks“, so der Vorsitzende. Eine Dampflok wartet außerdem auf die Fertigstellung.

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Durchgeführt werden die Instandsetzungsarbeiten in Bösel „Am Bahnhof“. „Dort haben wir ein Umfahrgleis und eine kleine Halle gebaut“, führte Scholz aus. Ab März treffen sich die Mitglieder an jedem 1. und 3. des Monats, zwischen 9 und 15 Uhr. „Es kann jeder kommen, um bei uns mitzumachen“, sagte der Vorsitzende.

Jonas Kobarg, zuständig für den Bahnbetrieb und Dieter Thomee für die Bahnfahrten, berichteten, dass nur für das Betriebsjahr 2012 ein Gesamtarbeitsaufwand von 4000 Betriebsarbeitsstunden, davon 800 Arbeitsstunden nur für die Strecke, notwendig waren. Außerdem fanden 106 Zugbewegungen statt.

Großes Lob gab es vom Geschäftsführer der Friesoyther Eisenbahn-Gesellschaft, Dirk Vorlauf: „Was die Museumseisenbahner für den Erhalt der Strecke und für die Infrastruktur und auch für den Tourismusbereich hier leisten, ist einmalig.“

Einen besonderen Dank sprach Karl-Heinz Scholz der Familie des Försters Hermann-Josef Boyer im Staatsforsten aus. „Sie hat es mit ermöglicht, dass viele Kinder den Nikolaus in den Bührener Tannen mit der Museumseisenbahn erleben konnten.“

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