Cloppenburg Die Volksbank Cloppenburg eG sei weiterhin auf der Erfolgsspur, betonten die Vorstandsmitglieder Jürgen Fuhler und Norbert Hauptvogel bei der diesjährigen Vertreterversammlung am Montagabend im Dorfkrug des Museumsdorfs, bei der auch die geplante Fusion mit der Raiffeisenbank Garrel eG vorgestellt wurde. Geleitet wurde die Versammlung vom Aufsichtsratsvorsitzenden Ludger Niehaus.

„Insgesamt war das Jahr 2017 kein leichtes Jahr für die gesamte Finanzbranche“, betonte Fuhler und bezeichnete das anhaltend niedrige Zinsniveau, die überbordende Regulatorik im Bankensektor und die zunehmende Digitalisierung als „gewaltige Herausforderung“ auch für die genossenschaftlichen Banken. Er kritisierte die Negativ-Zinspolitik der Europäischen Zentralbank, die vor allem die kleinen und mittleren Banken vor große Probleme stelle. „Allerdings ist es uns in den vergangenen Jahren durch unser überdurchschnittliches Wachstum gelungen, einen Teil dieser negativen Auswirkungen abzufedern“, betonte Fuhler. Die Bank verfügt aktuell über 10 000 Mitglieder.

Sein Vorstandskollege Norbert Hauptvogel präsentierte den anwesenden Vertretern eine positive Bilanz. Die Bilanzsumme stieg im Vergleich zum Vorjahr um 10,3 Prozent auf 463 Millionen Euro. Maßgeblich verantwortlich dafür sei der in dieser Höhe unerwartete Einlagenzuwachs von 8,3 Prozent auf 317 Mio. Euro, so Hauptvogel und betonte, dass aufgrund der anhaltenden Niedrigzinsphase weiterhin kurzfristige, liquide Anlageformen bevorzugt würden. Die Bank vergab im vergangenen Jahr Kundenkredite in Höhe von 329 Mio. Euro: ein Plus von sechs Prozent.

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Zum Zuwachs beigetragen hätte neben der Investitionstätigkeit der mittelständischen Firmenkunden auch die rege Bau- und Sanierungstätigkeit im privaten Wohnungsbau. Die Volksbank Cloppenburg erzielte einen Jahresüberschuss von 660 000 Euro.

Die Vertreterversammlung sprach sich einstimmig für eine Dividenden-Ausschüttung von 6,4 Prozent an die Mitglieder aus. Aufsichtsratsmitglied Fritz Strop schied turnusmäßig aus und wurde einstimmig wiedergewählt. Die Vertreterversammlung entlastete ebenfalls einstimmig den Vorstand und den Aufsichtsrat.

Als einen „Zusammenschluss auf Augenhöhe aus einer Position der Stärke heraus“ bezeichnetet Jürgen Fuhler die geplante Fusion mit der Raiffeisenbank Garrel. Im Januar dieses Jahres stimmten die Aufsichtsräte beider Banken einstimmig der Aufnahme konkreter Fusionsverhandlungen zu.

Dynamische Veränderungen im Finanzsektor und die damit verbundenen wachsenden Herausforderungen würden für eine Fusion sprechen, betonte Fuhler und verwies auf die jahrelangen engen Kontakte zwischen den beiden Bankinstituten. Durch eine Fusion würde sich die Leistungsfähigkeit der „neuen Bank“ erheblich verbessern, nicht zuletzt da das Eigenkapital erhöht und damit die Möglichkeit der Kreditvergabe verbessert werden, so Fuhler. Er verwies auch darauf, dass die Bank mit ihren dann 115 Mitarbeitern ein sicherer und attraktiver Arbeitgeber in der Region bleibe.

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