Cloppenburg Auf NWZ-Nachfrage hat die Cloppenburger Stadtverwaltung am Mittwoch noch einmal ausdrücklich betont, dass bezüglich der beiden Wasserschäden im Soestebad die gesamte Schadenssumme in Höhe von 775 000 Euro von der Versicherung übernommen worden ist. Wie berichtet, hatte die Fraktion „Sozialliberales Cloppenburg“ (SLC) Akteneinsicht im Hinblick auf die Wasserschäden genommen. SLC-Fraktionsmitglied Rolf Bornemann hatte sich nach eigenen Angaben gewundert, dass es faktisch keine Unterlagen gebe, „die aufzeigen, was genau passiert ist und wie die Versicherungen dieses bewertet“.

Auch darauf hat die Stadtverwaltung eine Antwort: Die Versicherung habe umgehend nach der Schadensmeldung ein Sachverständigenbüro mit der Prüfung des Schadens beauftragt. Das bedeute: Der Versicherer lasse die Angebote und Rechnungen durch das beauftragte Sachverständigenbüro prüfen und folge dann der Einschätzung des Sachverständigen, so Stadtsprecherin Friederike Bockhorst. Da es sich beim vorliegenden Sachverhalt um äußerst komplexe Themenfelder und sehr unterschiedliche Maßnahmen gehandelt habe, sei eine Freigabe immer nur für spezielle Maßnahmen oder Rechnungen erfolgt.

Dieses Vorgehen – so Bockhorst – habe auch den zur Verfügung gestellten Akten entnommen werden können. Da die Abwicklung des Schadens komplett über das von der Versicherung beauftragte Sachverständigenbüro gelaufen sei, sei ein weiterer direkter Kontakt zur Versicherung nicht notwendig gewesen.

Carsten Mensing Cloppenburg / Redaktion Münsterland
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