Cloppenburg Die Rassegeflügelzüchter in den Landkreisen Cloppenburg und Vechta besitzen gegenwärtig sehr gutes Zuchtmaterial. Das wurde ihnen von zwölf Preisrichtern bestätigt, die am Wochenende in der Cloppenburger Münsterlandhalle insgesamt 1114 Gänse, Enten, Hühner, Zwerghühner und Tauben kritisch unter die Lupe genommen und dabei 46-mal für absolute Spitzentiere die höchste Bewertungsnote „vorzüglich“ vergeben hatten. Weitere Züchter erhielten für ihre gefiederten Freunde die Note „hervorragend“. Darüber hinaus gab es Prämien vom Landesverband, Preise vom Kreisverband, „Cloppenburger Bänder“ und zahlreiche weitere Auszeichnungen.

Bei der vom Cloppenburger Rassegeflügelzuchtverein organisierten großen Schau der kleinen Tiere wurde Geflügel aus rund 70 Zuchtrichtungen einer breiten Öffentlichkeit präsentiert. Drei Naturteiche mit Ziergeflügel, eine Freiflugvoliere und Volieren mit Zuchtstämmen in ihrer angestammten Umgebung vermittelten den Besuchern das Ambiente einer dörflichen Idylle. Die breitgefächerte Palette verschiedener Rassen und Farbenschläge reichte vom zierlichen Bantam-Hühnchen über mittlere Rassen bis hin zum riesigen Brahma-Hahn und zur wuchtigen Lockengans. Abgerundet wurde die Schau von einer bunten Vielfalt an Tauben und von einer Reihe besonders seltener Arten.

Anlass für das Stelldichein der Rassetiere waren die Kreisverbandsschau Oldenburg-Süden, die Cloppenburger Allgemeine Rassegeflügelschau, die Kreisverbands-Zuchtbuchschau und die Kreisjugendschau. Abgerundet wurde die Ausstellung durch die Haupt-Sonderschau der Züchter des Rhodeländer Huhnes mit Ausstellern aus verschiedenen Teilen der Bundesrepublik. „Die Beschickerzahlen übertreffen mit einem Plus von mehr als 500 Tieren gegenüber dem Vorjahr bei weitem unsere Erwartungen“, freute sich das Leitungsteam mit Rainer Gerling, Michael Menke und Alexander Afelt. „Uns geht es nicht nur um Pokale und Preise, sondern um ein Hobby, das eine sinnvolle Freizeitbeschäftigung bietet und vor allem um die Erhaltung einer möglichst großen Artenvielfalt“, brachte Vereinschef Afelt den Idealismus der Hobbyzüchter auf den Punkt.

Besonders erfreut zeigte er sich über die Aktivitäten der gegenwärtig auf 50 Mitglieder herangewachsenen Jugendgruppe im Cloppenburger Verein. „Ohne das vorbildliche Engagement eines versierten Teams und zuletzt nicht ohne die Mithilfe unserer Frauen, die entweder aktiv oder „hinter den Kulissen“ eine tolle Arbeit leisten, wäre eine Ausstellung in diesem Ausmaß nicht möglich“, resümierte der Vereinsvorsitzende.

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