CAPPELN Zahlreiche blaue Handwerkerautos dominierten die Szenerie vor dem Rathaus in Cappeln. Rund 30 Mitarbeiter, darunter die Chefs Wilhelm Sieverding (sen. und jun.) füllten den Sitzungssaal bis zum letzten Platz. Das Interesse an der Sitzung des Gemeinderates galt der Entscheidung über die künftigen Konzessionsverträge für Strom und Gas. Das Unternehmen beschäftigt bedingt durch die enge Zusammenarbeit mit der EWE rund 170 Arbeitnehmer aus Cappeln und Emstek.

Cappeln gehört zu den zwölf Gemeinden im Landkreis, die sich zur besseren Positionierung bei der Neuvergabe der Konzession gegenüber den Netzbetreibern zusammengeschlossen haben (die NWZ  berichtete). Neben der EWE sind noch die Energienetze Nordwest (ENW) und die Alliander AG, Berlin, im Rennen. Bürgermeister Reinhold Grote (CDU) sieht sich jedoch nicht durch die vielen blauen Autos zu einem vorzeitigen Ja zur EWE genötigt.

So stimmte das Gremium für das weitere Verfahren, das der ENW Gelegenheit einräumt, Nachweise über die erforderlichen Finanzmittel sowie ein verbindliches Angebot eines Betriebsführers vorzulegen. Denn eines liegt den Ratsmitgliedern am Herzen: Die Versorgung muss sicher und kundenfreundlich sein.

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Ferner beschloss der Rat, in der Gemeinde die Umstellung der Straßenbeleuchtung auf den Weg zu bringen. 174 Lampen werden für 118 250 Euro auf LED-Technik umgerüstet. Gefördert werden davon 40 Prozent.

Cappeln hat ab August eine Oberschule, so die Nachricht des Bürgermeisters zum Beginn der Sitzung am Mittwoch. Allerdings, so der Wermutstropfen, suche man erneut einen Schulleiter und einen Vertreter.

Grund dafür ist die höhere Besoldung der Stellen in der neuen Schulform. Außerdem ist die Stelle eines didaktischen Leiters zu besetzen, so Grote.

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