Cappeln Das ganze Jahr über haben sich sieben Frauen von der Missions-Handarbeitsgruppe Cappeln einmal wöchentlich getroffen und mit viel Fleiß und Geschick gestrickt, genäht und gehäkelt und dabei viele hübsche und nützliche Artikel hergestellt. Die Palette der Arbeiten reichte von schmucken Tischdecken über Woll- und Stoffartikel bis hin zu kunstvoll geknüpften Teppichen.

Auf einem Basar, der zusammen mit der Ausstellung der Katholischen Öffentlichen Bücherei veranstaltet wurde, fanden zahlreiche Artikel schnell ihre Käufer. Als zum Abschluss Kasse gemacht wurde, waren durch viele kleine und größere Einzelbeträge rund 1000 Euro zusammengekommen. Das Geld wanderte aber keineswegs in die Geldbörsen der Cappelner Frauen, sondern wird für einen guten Zweck Verwendung finden.

Dieses Mal geht das Geld an den ehrenamtlichen Verein „Leukin“ in Rhauderfehn, der sich die Hilfe für leukämiekranke Kinder zur Aufgabe macht. „Der Verein wurde 1996 in Ostrhauderfehn gegründet, als im Bekanntenkreis ein Kind an Leukämie erkrankt war und wir einfach das Gefühl hatten, helfen zu müssen“, sagt die 2. Vorsitzende Christa Lindenberg, die zusammen mit Maria Lindemann hocherfreut den Scheck der Cappelner Frauen entgegennahm. Man habe bald erkannt, dass im Zusammenhang mit der heimtückischen Krankheit oftmals nur eine Stammzellenspende helfen könne. Seitdem bemühe sich der Verein durch verschiedene Aktionen und durch gespendete Gelder die Finanzierung von Typisierungen zu ermöglichen. „Diese werden von uns in Zusammenarbeit mit den ortsansässigen Ärzten, medizinischem Hilfspersonal und Gemeindeverwaltungen sowie von der Deutschen Knochenmarkspenderdatei in Tübingen organisiert“, erklärte Lindenberg den Cappelner Frauen.

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„Wir haben dreifache Freude an unserer Arbeit: Zum einen freuen wir uns, wenn uns die Anfertigung unserer Artikel gelingt, zum anderen freuen wir uns, wenn auf dem Basar ein möglichst großes Interesse an unseren Sachen besteht und letztendlich – und das ist für uns das Wichtigste – empfinden wir die größte Freude bei der Spendenübergabe. Und das in der Gewissheit, anderen Menschen helfen zu können“, bringt Maria Hannöver die Ziele der Handarbeitsgruppe auf den Punkt. In Cappeln besteht die Missions-Handarbeitsgruppe bereits seit etwa drei Jahrzehnten.

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