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Cappeln /Cloppenburg Da Hubertus Berges von den Landvolkverbänden in Osnabrück oder Emsland nicht unterstützt wird, kann er am 3. Dezember nicht als Vizepräsident des Niedersächsischen Landvolkverbandes kandidieren. Das ärgert die Kreislandvolkverbände zwischen Vechta und Friesland. Ihr Vorwurf: Damit sei die Veredelungsregion zwischen Ganderkesee und Bad Iburg künftig nicht mehr im Landvolk-Präsidium vertreten.

Hubertus Berges (46) bewirtschaftet neben einer Schweinemast 106 Hektar Ackerland in Cappeln. Er ist auch Vorsitzender des Landvolks im Land Oldenburg und auf Niedersachsen-Ebene der Vorsitzende des Landvolk-Veredelungsausschusses.

Beim Landvolk Niedersachsen steht ein Generationenwechsel bevor. Kurz vor Erreichen seines 65. Geburtstages tritt Landvolkpräsident Albert Schulte to Brinke, Milchviehhalter in Bad Iburg, im Dezember nicht zur Wiederwahl für das Amt an. Zwei Bewerber gibt es: Jörn Ehlers und Dr. Holger Hennies, beide sind derzeit Vizepräsidenten des Landvolk Niedersachsen. Das Präsidium besteht neben dem Präsidenten aus drei Vizepräsidenten. Vorschlagsberechtigt für die Präsidiumswahlen am 3. Dezember sind die neun Bezirksarbeitsgemeinschaften, in denen die 34 Kreisverbände organisiert sind. Aber mindestens zwei Bezirksverbände müssen den Vorschlag vorbringen.

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Ulrich Löhr (55) aus Groß Denkte/Wolfenbüttel möchte Vizepräsident bleiben. Seine Bewerbung als künftiger Vizepräsident gab Manfred Tannen bekannt. Damit wäre das Präsidium komplett – ohne Vertreter aus der Veredelungsregion. Stets war der Westen, also die Veredelungsregion zwischen Bad Iburg und Wildeshausen, an der Spitze der Agrarorganisationen bestens vertreten.

Hubertus Berges war schon vor einigen Jahren die Kandidatur zum Vizepräsidenten angetragen worden. Damals verzichtete er. Jetzt aber wollte er dann doch wohl für einen Vizepräsidentenposten kandieren, fand die einstimmige Unterstützung auch im Landesverband Oldenburg, doch es fehlte die Unterstützung einer zweiten Bezirksarbeitsgemeinschaft.

Im Emsland wird die Wahl von Ehlers zum Präsidenten unterstützt, nicht aber die Wahl eines Vizepräsidenten Hubertus Berges. „So laufen demokratische Prozesse“, meinte Landvolk-Vorsitzender Georg Meiners (Freren). Auf die mögliche Unterstützung der Osnabrücker Landvolkverbände verzichtete Berges dann. „Das Ding ist durch“, meinte Hubertus Berges. „Wer weiß, wofür es gut ist“.

Dr. Johannes Wilking, Vorsitzender des Landvolk-Kreisverbandes Vechta, findet die jetzige Personalsituation „schade für die Region“. Der Schweinehalter aus Visbek hatte die Berges-Kandidatur unterstützt und auch die Rücknahme der Bereitschaft besprochen. Vorgänger Norbert Meyer (Goldenstedt) sieht die vertrackte personelle Ausgangslage auch als ein Manko für die Veredelungsregion, das nicht nötig gewesen wäre.

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