Bunnen Insgesamt 2,17 Millionen Euro wurden aufgewendet, um die Kreuzung der L 838 mit der L 840, der K 358, der K 298 in Bunnen zu sichern sowie ein Teilstück der L 840 zu sanieren. Nun wurden die Kreuzung und die L 840 im Beisein von Vertretern des Landes, des Landkreises, der Stadt Löningen, der Emsländischen Eisenbahn und der beteiligten Firmen für den Verkehr freigegeben.

Von einem „Glücksfall, es noch vor dem wohl noch kommenden Winter geschafft zu haben“, sprach Klaus Haberland, Chef der Niedersächsischen Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr. Sogar die Markierungsarbeiten, die nur bei Plusgraden erfolgen könnten, seien abgeschlossen worden.

Die hohe Zahl der Unfälle an dieser Kreuzung habe ein Handeln nötig gemacht. „Es war eine gefährliche Kreuzung. Hier war zunächst das Land in der Pflicht“, so Landrat Johann Wimberg. Im Verlauf der Bauarbeiten wurden dann auf einer Gesamtlänge von 5,5 Kilometern die Fahrbahn und der Radweg der L 840 durch den Einbau neuer Asphaltschichten saniert. Anschließend erfolgte der Umbau des Knotenpunktes in Bunnen. Zur Entschärfung der ehemaligen Unfallhäufigkeitsstelle wurden Linksabbiegespuren im Zuge der L 838 sowie der K 358 angelegt und der Knotenpunkt mit einer Bahnübergangs- und Straßensicherungsanlage gesichert.

Laut Klaus Haberland beliefen sich die Kosten für die Sanierung der L 840 auf ca. 1,15 Millionen Euro, die vom Land Niedersachsen getragen wurden. Die Aufwendungen im Knotenpunkt beliefen sich auf 1,02 Mio. und wurden vom Land Niedersachsen, dem Landkreis Cloppenburg sowie der Emsländischen Eisenbahn getragen. Der Eigenanteil des Landkreises habe etwa 210.000 Euro betragen, davon seien 33.000 Euro auf die Sanierung des Radwegs entfallen. Ein Kreisverkehr sei wegen der hohen Kosten auch durch die Kreuzung mit der Eisenbahnlinie nicht realisierbar gewesen, erinnerte das Löninger Kreistagsmitglied Klaus Karnbrock.

Nun steht noch der Lückenschluss des Radwegs Lastrup (Hamstrup) bis zu dieser Kreuzung an. „Wir müssen uns im Kreis darüber unterhalten, ob wir Möglichkeiten finden, eine höhere Beteiligung des Landkreises am Radwegebau zu finden“, machte Wimberg interessierten Kommunen Hoffnung.

Nachdem es noch in der Nacht vor der Freigabe im eigentlich gesperrten Knotenpunkt einen Glatteisunfall gegeben hatte, der einen Ampelmast in Mitleidenschaft gezogen hatte, wünschte sich Haberland ab jetzt einen unfallfreien Knotenpunkt.

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