Ramsloh Um die Attraktivität des Erholungsgebietes Barßel-Saterland zu steigern, hat der Touristikverein einige Neuerungen in diesem Jahr geplant. Jens Lindstädt, Geschäftsführer des Touristikvereins Erholungsgebiet Barßel-Saterland, gab dem Ausschuss für Wirtschaftsförderung, Verkehrswesen und Fremdenverkehr in seiner Sitzung am Mittwochabend einen Ausblick.

So arbeite der derzeit 164 Mitglieder starke Verein mit der Fachhochschule Jade zusammen. Studierende werden das Erholungsgebiet besuchen und ein touristisches Konzept erarbeiten. Auch soll die Zusammenarbeit mit dem Ferienpark Landal in Dwergte verstärkt werden. Für Radler will der Touristikverein ein Knotenpunktsystem einführen. Weiterhin plant man „Prospekt- und Informationsstellen“ an verschiedenen Standorten. Zu Ostern wird eine Gästezeitung (60 000 Exemplare) herauskommen. Ab 2015 soll es ein einheitliches Erscheinungsbild der Broschüren des Verbundes Oldenburger Münsterland und der Erholungsgebiete geben.

Aktuell seien bisher 49 Pauschalen für dieses Jahr gebucht worden. Gerade im Bereich der mehrtägigen Pauschalen werde immer kurzfristiger gebucht, sagte Lindstädt. Viel Wert werde dabei auf die Wettervorhersage gelegt. „Die touristische Saison läuft von April bis Anfang Oktober.  Schlechtes Wetter wirkt sich negativ auf das Buchungsverhalten aus“, sagte Lindstädt. „Die Saison 2013 begann für uns aufgrund der nicht optimalen Witterung tatsächlich erst im Mai. Die fehlenden Gäste und Umsätze konnten wir im Laufe der Saison nicht vollständig aufholen“, sagte er.

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Das vereinseigene Fahrgastschiff „MS Spitzhörn“ hat 162 Mal abgelegt (2012: 173 Mal). Rund 750 Fahrgäste wurden weniger befördert. Die Einnahmen durch die Fahrten machten etwa 22 Prozent des Gesamthaushaltes 2013 aus, Zuschüsse der Gemeinden Barßel und Saterland 34 Prozent. Derzeit arbeite man an einer mobilen Version der überarbeiteten Homepage. Fahrradtouren-Sets mit acht einzelnen Karten wurden erstellt.  Ergebnis der Werbung waren mehr als 2400 Gäste in den Tourist-Infos, mehr als 3700 eingehende E-Mails und mehr als 2300 eingehende Anrufe.

Lindstädt bedauerte, dass von Anbietern oft Rückmeldungen fehlten.  So erhalte man von keiner Ferienwohnung im Saterland Belegungszeiten, in Barßel seien es „immerhin“ fünf Wohnungen, die regelmäßig ihre Belegungen melden. Auch werde bei Gruppenbuchungen oft eine Rückbestätigung vergessen.

Zum Abschluss gaben einige Ausschussmitglieder Anregungen. So bemerkte Dr. Michael Steenken (CDU), ihm sei aufgefallen, dass alle Radrouten in Barßel beginnen und aufhören. Der Internetauftritt des Saterländer Hofes sei nicht aktualisiert. Franz Hericks (UWG) sagte, dass das Angebot für Kinder ausgebaut werden müsse. „Man muss seitens des Vereins herausstellen, dass man hier auch bei schlechtem Wetter etwas unternehmen kann“, meinte Hermann Plaggeborg (SPD).

Tanja Mikulski Friesoythe / Redaktion Münsterland
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