BöSEL Die Einrichtung wird die Versorgung der Bevölkerung optimieren. Im Haus werden 23 Arbeitsplätze geboten.

Von Wilfried Leser BÖSEL - Bösel ist um eine Attraktion reicher: Das „Gesundhaus“ am Kirchplatz ist fertig gestellt und konnte nun feierlich eingeweiht werden. Nach einjähriger Bauzeit und vorheriger Planung haben nun in dem Wohn- und Geschäftshaus sechs Praxen bzw. Geschäfte ihren Standort gefunden: die Neue Apotheke Bernd Roder, Roder’s Sanitätshaus, Arztpraxis Dipl. med. Holger Meister, Praxis Fridtjof M. Heidorn, Ergotherapie Integrative Lerntherapie Melanie Hoppe und die Praxis für Physiotherapie & Fitness von Ursula Oldenburg. Die Bauherren haben besonderen Wert darauf gelegt, dass alle Arbeiten und Leistungen von Böseler Firmen getätigt wurden.

Das „Gesundhaus“ mit einer Gesamtfläche von gut 1100 Quadratmetern – verteilt auf drei Ebenen – wird die medizinische Versorgung im Ort erweitern. „Wir leben in Bösel, wir leben von Bösel und somit engagieren wir uns und investieren in Bösel“, sagte Bernd Roder im Namen von Dipl. med. Holger Meister sowie Maja Meister und Silke Roder. Viele Gäste konnte Roder zur Einweihung begrüßen, unter ihnen auch die SPD-Bundestagsabgeordnete Gabriele Groneberg.

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„Wer in dieser Zeit den Mut für ein besonderes Bauvorhaben aufbringt, muss von Grund auf ein optimistisch denkender Mensch sein“, betonte Bürgermeister Hermann Block in seinem Grußwort. Dabei erinnerte er an die schleppende Gesundheitsreform und die finanziellen noch nicht absehbaren Folgen sowohl für Patienten als auch für die Gesundheitsberufe. „Dieser Ehrgeiz und Mut sind ein Glücksfall für uns“, freute sich Block. Zudem werden im Haus 23 Arbeitsplätze geboten. Als Präsent überreichte er ein Wandbild für den zentralen Eingangsbereich. Enthüllt wurde dann von den beiden Bauherrinnen eine Werbeplastik mit skulpturalem Hintergrund, die vom Böseler Kunstschmied Alfred Bullermann angefertigt wurde. Die beiden Seelsorger Pfarrer Norbert Bleker und Hannes Koch nahmen die kirchliche Einsegnung des „Gesundhauses“ vor. Reichlich Gelegenheit war dann für alle Gäste, sich in den

Räumlichkeiten umzusehen. Für die musikalische Unterhaltung sorgte die Big Band Bösel. Für die Kinder war ein Luftballonkünstler da, außerdem konnten sie sich auf einer Hüpfburg austoben.

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